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Maxwald-Fällraupe

Eine kompakte Vorliefer- oder Fällraupe im Programm zu haben, gehört bei den Seilwindenherstellern mittlerweile schon fast zum Pflichtprogramm. So sieht das auch die Firma Maxwald und hat deswegen in Brilon zu den DLG-Waldtagen ihre Lösung vorgestellt. Die Österreicher kombinieren dafür die hauseigene 5,5-t-Dreipunktwinde MW A501 mit dem „Brush Cutter George“ des japanischen Herstellers Canycom. Der hat die notwendige Hydraulikleistung von 80 l Öl pro Minute und einen Betriebsdruck von 200 bar. Das Trägerfahrzeug mit seinem 33-kW-Motor bringt 2 000 kg auf die Waage, dazu kommen noch einmal rund 500 kg für die Winde. Das bietet ein paar Reserven bei schweren Zugaufgaben, liegt aber noch im Rahmen für einen Transport hinter dem Pkw. Wie der Name schon sagt, ist der CG431 ursprünglich als Mulchraupe konzipiert. Trotzdem besitzt das Gerät eine anständige Bodenfreiheit von 28 cm. Eine Möglichkeit zum Mitfahren ist auch gegeben. Die kleine Plattform neigt sich bei Schrägfahrt sogar zur Seite. Sowohl die Raupe als auch die Winde lassen sich weiterhin anderweitig verwenden. Das steigert die Auslastungsmöglichkeiten übers Jahr gesehen. Ein bisschen Entwicklungsarbeit ist aber noch zu leisten: Bisher verfügt nur die Winde über eine Funksteuerung, der George muss auf dem Bedienerstand gelenkt werden. Das will man bei Maxwald noch kombinieren und für steiles Gelände Bänder mit Stahlstegen anbieten. Interessant könnte auch der Preis werden: Maxwald plant, die Kombination für rund 50 000 € an den Markt zu bringen.

H. Höllerl

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