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Matthias Schappert 60 Jahre

Matthias Schappert 60 Jahre

Am 16. April feierte Abteilungsdirektor Matthias Schappert, langjähriger Leiter des Fachbereichs Forstpolitik im Regierungspräsidium Tübingen seinen 60. Geburtstag.Nach seinem Studium der Forstwissenschaft an der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg, begann Matthias Schappert 1980 seine forstliche Laufbahn mit der Referendarzeit im Forstamt Bad Herrenalb. Nach der Großen forstlichen Staatsprüfung 1982 folgte die erste berufliche Station an der Forstdirektion Karlsruhe in der Standortskartierung. Ab August 1985 war Schappert fünf Jahre lang als Referent für Landespflege zuständig. Eine Zeit, die prägend für seinen weiteren beruflichen Lebensweg war. Die Herausforderungen, die sich durch komplexe Fragestellungen und schwierige Verhandlungen, zum Beispiel bei der Entwicklung des „integrierten Rheinprogramms“ immer wieder stellten, haben die Begeisterung für die forstpolitischen Themen und die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Bereich frühzeitig geweckt.Im Oktober 1990 wurde dem gebürtigen Baden-Badener die Leitung des Forstamtes Ehingen übertragen, die er bis Mai 1994 innehatte. Sie brachte ihm viele wertvolle Erfahrungen in Bezug auf die vielfältigen gesellschaftlichen und forstbetrieblichen An-forderungen an den Wald und dessen Bewirtschaftung ein.Am 1. Juni 1994 wurde Schappert dann zum Abteilungsleiter der Abteilung Forstpolitik an der Forstdirektion Tübingen berufen. Seit den organisatorischen Änderungen im Zusammenhang mit der Betriebsgründung im Jahr 2009 ist er als Fachbereichsleiter für die forstpolitischen Themen in den beiden Regierungsbezirken Tübingen und Stuttgart verantwortlich und nimmt zusätzlich die Funktion des stellvertretenden Abteilungsleiters war.Matthias Schappert hat sich in seiner bisherigen beruflichen Laufbahn durch eine hohe Sach- und Methodenkompetenz immer wieder in neue, häufig sehr komplexe und sehr breitgefächerte Themenbereiche eingearbeitet. Er hat sich dabei ein ungeheures Wissen bis ins Detail erarbeitet, das er mit großem Nachdruck und mit Erfolg im Sinne des Waldes und der Walderhaltung einsetzt.Dabei gelingt es ihm, die den Wald betreffenden Planungen nicht nur einseitig durch die „forstliche Brille“ zu sehen, sondern auch die Anliegen der Planer in seine Überlegungen einzubeziehen. Egal ob es sich um die Ausweisung von Wohn- oder Gewerbegebieten handelt, ob Waldflächen für den Abbau von Gestein erschlossen werden müssen oder Windkraftparks im Wald errichtet werden sollen. Schappert gelingt es, gemeinsam mit den beteiligten Partnern und Planern, immer einen gangbaren Weg und eine sachlich fundierte Lösung zu finden, die allen Belangen gerecht wird. Mit seiner Geradlinigkeit, seiner Verlässlichkeit, seinem umfangreichen Wissen aber auch mit seiner Beharrlichkeit hat er sich bei seinen Verhandlungspartnern ein hohes Ansehen erworben.Besondere Verdienste hat sich Matthias Schappert im Bereich der befristeten Waldumwandlungen für den Rohstoffabbau erworben. Hier ist es ihm gelungen, gemeinsam mit dem Industrieverband Steine und Erden ISTE, Richtlinien zu entwickeln. Diese stellen sicher, dass durch ein geordnetes und schonendes Vorgehen bei der Rodung, bei der Behandlung des Oberbodens, bei der Wiederverfüllung und bei der Rekultivierung der Gesteins- oder Kiesabbau wieder ertragreiche Wälder und interessante Lebensräume entstehen können.Die Geschäftsleitung und die Kolleginnen und Kollegen von ForstBW wünschen Matthias Schappert alles Gute und weiterhin viel Freude, Erfolg und eine glückliche Hand bei der Bewältigung der kommenden forstpolitischen Herausforderungen.

ForstBW

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