Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Bundesregierung zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner in Mecklenburg-Vorpommern

Am 28. und 29. April werden in Abstimmung mit den zuständigen Behörden der Kommunen im Landkreis Ludwiglust (Mecklenburg-Vorpommern) Maßnahmen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auf Anordnung des Pflanzenschutzdienstes des Landesamtes Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei durchgeführt.

Der Eichenprozessionsspinner hat 2011 sein Verbreitungsgebiet in Mecklenburg-Vorpommern weiter ausgedehnt.

Mittlerweile ist der gesamte Landkreis Ludwigslust betroffen. Die Schmetterlingsraupen besiedeln massiv Eichenalleen und Eichen im öffentlichen Grün der Gemeinden. Bereits im Vorjahr mussten im Südwesten des Landkreises Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet werden, um die Gesundheit von Anwohnern und auch von Wildtieren in Wäldern zu schützen. Denn die Altraupen dieses Schmetterlings besitzen winzige Gifthaare, die bei Kontakt verschiedene Beschwerden hervorrufen können. Die Gifthaare sind in Raupenhäuten, Gespinstnestern und in unmittelbarer Umgebung befallener Bäume zu finden und bleiben über Jahre aktiv wirksam.

Für einen vorbeugenden Gesundheitsschutz der Bürger und zur Verkehrssicherung von Straßen, Rad- und Wanderwegen sind in diesem Jahr umfangreiche Bekämpfungsmaßnahmen unvermeidlich. Sie erfolgen mit einem aus den Samen des Neem-Baumes gewonnenen Biopräparat. Das Mittel schont Nützlinge und ist für Menschen, Haus- und Nutztiere ungefährlich. Die Behandlung erfolgt aus der Luft. Die Maßnahmen erfolgen außerhalb von Ortschaften an solchen Alleen von Bundes- Landes- und Kreisstraßen, die sich nach gründlicher Untersuchung der vorhandenen Eigelegen als besonders betroffen erwiesen haben.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V hat auf seinen Internetseiten ein Merkblatt für Bürger bereitgestellt, das über den Eichenprozessionsspinner informiert.

LU Mecklenburg-Vorpommern

Auch interessant

von