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Markus Fischer ist seit dem 15. März 2019 1. Vorsitzender der AfL Niedersachsen

Markus Fischer übernimmt den Vorsitz der AfL Niedersachsen

Die Mitglieder der AfL Niedersachsen wählten am 15. März in Schwarmstedt Markus Fischer zu ihrem neuen Vorsitzenden.

Die turnusgemäßen Wahl des Geschäftsführenden Vorstandes lief rasch und professionell über die Bühne. Die AfL Niedersachsen hat sich ja auch ein Jahr lang darauf vorbereitet. Im März 2018 verabschiedete sich der Vorsitzende Michael Haarhaus nach fast sieben Jahren aus der Verbandsarbeit. Seitdem nahm der Vorstand die Arbeit gemeinsam wahr – und gab somit allen potenziellen Kandidaten Zeit, über eine Kandidatur nachzudenken.

Schon damals fiel der Name Markus Fischer. Der Forstunternehmer aus Heinde bei Hildesheim ist als Sprecher der Regionalgruppe Hannover schon seit einer gefühlten Ewigkeit im Gesamtvorstand der AfL tätig. Vor vier Jahren wählten ihn die Mitglieder dann auch in den Geschäftsführenden Vorstand. „Bis auf einmal war ich seit 1995 auf jeder AfL-Versammlung“, sagt er stolz. 1995 war das Jahr, in dem er die Firma seines Vaters Franz Fischer übernahm.

Fischers Vater war Gründungsmitglied

Dieses Jahr folgte der nächste Schritt, und er nahm auch die Wahl zum 1. Vorsitzenden an. In der 40-jährigen Geschichte der AfL Niedersachsen ist er der vierte Vorsitzende nach Gründer Hans-Jürgen Narjes, der dem Verband mit kurzer Ablösung durch Jürgen Hartig, 32 Jahre vorstand, und nach Michael Haarhaus. Die Wahl mache ihn stolz, sagte Fischer. Und das darf man ihm abnehmen, denn am 17. März 1979 gehörte sein Vater Franz zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes.

Dabei wäre Markus fast nicht in der Forstwirtschaft gelandet – obwohl er von klein auf mit dem Opa und dem Vater im Wald war. Seine Mutter war dagegen, denn er sollte es einmal leichter haben. Er lernte darum nach der Schule den Beruf des Kommunikationselektronikers, gab aber später doch seiner eigentlichen Berufung nach. Mit drei Angestellten und demnächst drei John-Deere-Rückezügen arbeitet er überwiegend im Privat- und Kommunalwald.

Zwei Ziele hat sich Fischer vorgenommen

Jetzt freut er sich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Kollegen im Gesamtvorstand und mit Geschäftsführer Dr. Maurice Strunk. Zwei Dinge hat er sich für die nächsten Jahre vorgenommen.

Zunächst ist es ihm wichtig, den Organisationsgrad des Verbandes wieder zu erhöhen. Er appeliert daher an alle Mitglieder, bei den unorganisierten Kollegen Werbung zu machen. „Es gibt viele, die immer fragen, was der Verband denn für sie tut. Aber sagt ihnen, dass man andersherum fragen muss: Was wäre, wenn es die AfL nicht gäbe?“ Es sei nun einmal so, dass die Wahrnehmung nach außen umso höher ist, je mehr Mitglieder ein Verband vertritt.

Als zweites Ziel will er das Miteinander in der Unternehmerschaft fördern. „Nach wirtschaftlich guten Zeiten, wie wir sie im Moment erleben, werden auch wieder magere Zeiten kommen“, sieht er voraus. Dann sei es wichtig, dass man zusammenstehe und sich von den Auftraggebern nicht gegeneinander ausspielen lasse.

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Mehr über die Jahreshauptversammlung der AfL Niedersachsen lesen Sie in der Forst & Technik 4/2019.

Oliver Gabriel

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