Holzverkauf und Holzpreise

Markgräfler Wertholzsubmission mit geschrumpftem Angebot

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Am 27.01.2022 wurde zum 57. Mal die Markgräfler- Wertholzsubmission federführen durch die neugegründete Waldgenossenschaft Breisgau- Hochschwarzwald im Forstbezirk Staufen durchgeführt.

Angeboten wurden 494 Fm Werthölzer aus Kommunal- und Privatwäldern der Landkreise Breisgau- Hochschwarzwald und Lörrach. Aus dem Staatswald des Forstbezirks Hochrhein (ForstBW) wurden weitere 104 Fm mit einem eigenen Losverzeichnis gemeinsam angeboten und gesondert verkauft.

Angebot erheblich verringert

Mit diesen insgesamt 598 Fm hat sich damit das Angebot gegenüber dem Vorjahr (975 Fm) erheblich verringert, um 39 %. Das entspreche dem bisher ebenfalls deutlich reduzierten Gesamteinschlag im Laubholz, erklären die Veranstalter. Wie in den Vorjahren dominiert die Eiche das Angebot mit einem Anteil von 93 %. Die Restmenge verteilt sich auf Roteiche, Esche, Nussbäume, Kastanie, Ahorn und Ulme.

Auf die insgesamt 229 Stämme gaben 24 Kunden aus Deutschland (15), Frankreich (6), der Schweiz (1) und Österreich (2) Gebote ab. Beboten und zugeschlagen wurden 596,8 Fm, auf einen Bergahorn mit 1,27 Fm wurde kein Gebot abgegeben.

Erlöse deutlich gestiegen

Die Preise tendierten mit einem Durchschnittserlös von 869,-€ über alle Baumarten und Waldbesitzer hinweg und 899,-€ bei der Eiche deutlich über den Ergebnissen der letzten fünf Jahre. Damit hat sich in diesem Jahr der Trend zu stetig steigenden Verkaufserlösen bei der Eiche fortgesetzt.

Hoffnung Bergahorn?

Der teuerste Stamm war eine Eiche aus dem Gemeindewald March, die mit einem Volumen von 2,8 Fm und einem Gebot von 2069 €/Fm einen Verkaufspreis von 5.793 € erzielte. Insgesamt wurden für 43 Stämme – allesamt Eichen – über 1.000,-€/Fm geboten. Mit einer gewissen Hoffnung sieht man das Höchstgebot auf einen Bergahorn von ForstBW mit 753,- €/Fm.

Quelle: WG Breisgau- Hochschwarzwald