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Marcus Wallenberg-Preis 2019

Für seine bahnbrechende Forschung im Bereich Brettsperrholz (BSP/CLT) erhält Univ.-Prof. Dr. Gerhard Schickhofer, Leiter des Instituts für Holzbau und Holztechnologie der TU Graz, den Marcus Wallenberg-Preis 2019. Die Auszeichnung ist mit rund 200.000 € dotiert.

Mit Gerhard Schickhofer war ein steirischer Forscher federführend bei der Entwicklung von Brettsperrholz tätig. Für seine Forschungsleistungen und den Wissenstransfer in Bezug auf Brettsperrholz wurde Schickhofer nun mit dem hochdotierten und höchst renommierten Marcus Wallenberg-Preis 2019 gewürdigt. Dieser von der gleichnamigen schwedischen Stiftung ausgelobte Preis stellt eine Anerkennung für bahnbrechende wissenschaftliche Errungenschaften dar, die maßgeblich zur Erweiterung von Wissen und zur technischen Entwicklung in zentralen Bereichen der Forst- und Holzwirtschaft beitragen.

Die Bekanntgabe der Auszeichnung erfolgte im Rahmen des World Wood Day am 22. März im Freilichtmuseum Stübing bei Graz durch Kaj Rosén, Geschäftsführer der schwedischen Marcus Wallenberg-Stiftung. Im Herbst wird Schickhofer den Preis in Stockholm entgegennehmen. Der schwedische König, Carl XVI. Gustaf, wird die Auszeichnung im Rahmen einer feierlichen Zeremonie persönlich an Preisträger überreichen.

Schickhofer wurde 1962 in Vorau geboren. Er studierte Bauingenieurwesen an der TU Graz und dissertierte 1994 ebendort. Seit 2004 ist er Leiter des Instituts für Holzbau und Holztechnologie der TU Graz. Dank seiner Arbeit wurde 2002 die erste nationale Richtlinie zur sog. Holzmassivbauweise CLT veröffentlicht, was zur Akzeptanz der technischen Elemente in mehrstöckigen Gebäuden führte. Gerhard Schickhofer ist Mitbegründer der holz.bau.forschungs.gmbh mit Sitz im Bautechnikzentrum der TU Graz.

holzkurier.com

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