ABO

LWK Niedersachsen sieht weiterhin gute Nachfrage nach Nadelstammholz

 

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen berichtet, dass die gute Nachfrage auf dem Nadelrundholzmarkt nach Einschätzung der Forstbetriebe aller Waldbesitzarten in Niedersachen und den umliegenden Bundesländern weiterhin anhält. Die deutsche Sägeindustrie hat in den letzten Wochen ihre Einschnitttätigkeit spürbar ausgeweitet. In Bezug auf die Rundholzversorgung bestehen allerdings nach wie vor noch regionale Unterschiede. Vor allem Betriebe im Süden und Südosten klagen nach wie vor über ein aus ihrer Sicht zu geringes Angebot, während Sägewerksunternehmen im Umfeld der Windwurfregionen („Xynthia“) sowie im ostdeutschen Raum zurzeit relativ gut versorgt sind. Insgesamt sind die Schnittholzvorräte vergleichsweise gering, auch infolge des geringen Schnittholzangebots ausländischer Sägewerke.
Auf den Auslandsmärkten hat die Nachfrage bisher kaum zugenommen. Auch wenn die Schließung des Klausner-Werkes in Adelebsen eine höchst bedauerliche Einschränkung der Vermarktungsmöglichkeiten für die niedersächsischen, nordhessischen und ostwestfälischen Waldbesitzer ist, zeigt diese Entscheidung, dass der Wettbewerb beim Absatz von Fichtenrundholz enger und die Frachtentfernung zu alternativen Abnehmern größer wird. Insbesondere wird für die zahlreichen Waldbesitzer in diesen Regionen der Vorteil des Holzabsatzes „auf kurzen Wegen“ mit den damit zusammenhängenden günstigeren Frachtentfernungen wegfallen.
In der jetzigen Marktlage wird es jedoch hierdurch generell keine Absatzbeeinträchtigungen
für die Waldbesitzer geben.
Neues Holz Journal

Auch interessant

von