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Wandel im Stadtklima?

Bei dem diesjährigen 17. Lorenz von Ehren Symposium lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Klimawandel und was bedeutet er für das grüne Stadtklima“. Die Referenten erläuterten am 7. September den mehr als 200 Gästen ihre Gedanken und Überlegungen zum Klimawandel und den damit verbundenen Veränderungen im Grünen Bereich.

KeyNote Speaker Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker verdeutlichte die Folgen des Klimawandels und mahnte zu einem schnellen Umdenken. Prof. Rainer Schmidt (Beuth Hochschule) stellte sein Leitbild „Grün für die Stadt der Zukunft“ vor. Dabei sah er den größtmöglichen Nutzen in der Schaffung von produktiven, grünen Räumen. Pius Floris (Geschäftsführer Pius Floris Baumpflege) rückte den Boden und damit das Substrat in den Mittelpunkt und legte den Finger in die Wunde. Denn eigentlich sei bekannt, dass Bäume nur gesund und vital wachsen können, wenn sie in einen entsprechenden Wurzelraum und ein passendes Substrat gesetzt werden. Kann Grün langweilig sein? Eine ungewöhnliche Frage, der sich Daniel Baur (Geschäftsführer Bryum GmbH) widmete und mit seinem Vortrag „Nur Grün ist langweilig – Prozesse anstelle Design“, eindeutig beantwortete. Praktisch wurde es dann noch einmal in dem Vortrag von Björn Ehsen (Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Bad Zwischenahn). Ehsen beschäftigt sich mit der Sortenempfindlichkeit von Buxus gegenüber dem Buchsbaumblattfall und Buxus-Alternativen. Das Symposium endete mit einem Get together auf der Seeterrasse.

Hintergrund

Die Baumschule Lorenz von Ehren wurde 1865 in Hamburg gegründet und wird seitdem durchgängig als Familienunternehmen geführt. Mit Bernhard von Ehren als geschäftsführendem Gesellschafter wird das Unternehmen somit bereits in der fünften Generation von einem Familienmitglied geleitet. Unterstützt wird von Ehren von Konrad Parloh, der als zweiter Geschäftsführer die Belange des Unternehmens mitgestaltet. Die Baumschule gehört zu den führenden Baumschulen Europas und ist national und international ein wichtiger Player in der Grünen Branche. Zu den Hauptexportländern zählen u.a. Skandinavien, Großbritannien, Frankreich, die Alpenländer, Russland und weitere osteuropäische Staaten. An den drei Standorten, Hamburg (Zentrale), Bad Zwischenahn und Relligen, beschäftigt das Unternehmen rund 160 Mitarbeiter und bewirtschaftet ca. 550 Hektar. Das Sortiment umfasst mehr als 500.000 Gehölze. Als Komplettsortimenter hat die Baumschule über 2.000 Gattungen, Arten und Sorten im Angebot. Darunter Alleebäume mit Stammumfängen von 14 bis 16 cm bis zu Solitärgehölzen mit rd. 140 cm Stammumfang (bspw. rd. zehn Tonnen schwer), Koniferen, Rhododendron, Immergrüne, Solitärsträucher, charaktervolle Obstgehölze, Formgehölze und Solitär- und mehrstämmige Sträucher.

www.lve.de ; www.facebook.com/BaumschuleLvE

Baumschule Lorenz von Ehren

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