Holzernte

Lossins dritter Kotschenreuther

Bearbeitet von Oliver Gabriel

Der landwirtschaftliche Lohnbetrieb Lossin in Brandenburg hat vor einem Jahr seinen dritten Kotschenreuther-Forsttraktor gekauft. Der K 260 R ist jetzt das größte Modell im Unternehmen. Mit einem Harvesteraggregat von Kesla ist auch die Holzernte immer wieder ein Thema.

Schon die Entstehung dieses Artikels ist ein Beispiel dafür, wieviele Aufgaben ein Forstraktor in einem landwirtschaftlichen Lohnbetrieb haben kann. Zum Beispiel in dem von Hartmut Lossin aus Berge in der Prignitz.

Zum ersten Mal besuchten wir ihn im August. Wir wollten uns den Kotschenreuther K260R anschauen, der an diesem Tag mit einem Harvesteraggregat Holz ernten sollte. Stattdessen stand die Maschine auf dem Hof, wo der Fahrer Heinz Meißner eine Fräse anbauen musste, um Rapsstoppeln zu mulchen. Mit den Fotos hat es daher erst im November geklappt. Richtig in den Busch ging es aber auch bei diesem zweiten Termin nicht, denn auf dem Arbeitsplan stand Knickpflege an.

Meißner ist wenige Minuten vom Hof Lossin entfernt damit beschäftigt, alte Kopfweiden zu schneiden, die ohne den Eingriff auseinanderzufallen drohen. Mit dem Harvesteraggregat Kesla 25 RH II hat er dafür nicht das ideale Arbeitsgerät am Kran; ein Fällgreifer wäre wohl besser, aber es geht nur um eine begrenzte Anzahl Bäume. Deshalb ist es nicht so schlimm, dass er die Kette öfter als normal nachspannen oder neu aufziehen muss. Für einen zweiten Arbeitsgang wird er das Aggregat gegen eine Astsäge austauschen, um die übrigen Bäume und Sträucher zu stutzen.

Der Einsatz dauert knapp eine Woche, dann geht es wieder in den Wald. Der ist und bleibt der Hauptarbeitsplatz Meißners. Ganz überwiegend rückt er dort mit einem selbst gebauten Rückeanhänger Kurzholz. Mit der 2×8-t-Seilwinde von Adler liefert er daneben auch Langholz vor. Auch die Holzernte gehört zu den regelmäßigen Aufgaben. Dabei versucht Meißner immer, Arbeit für mindestens eine Woche am Stück zu haben, damit sich der Wechsel zwischen Greifer und Aggregat auch lohnt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Forst & Technik 12/2020.

Oliver Gabriel