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logLINE-Rückeanhänger

logLINE-Rückeanhänger

Die Firma Pfanzelt Maschinenbau verfügt mit den Baureihen S-Line, K-Line und Profi-Line bereits über ein umfangreiches Programm an Forstanhängern mit Nutzlasten von 9 –15 t. Neu hinzugekommen ist jetzt die schwere Baureihe logLINE mit Nutzlasten von 16 bzw. 19 t. Das große Ladevolumen kann durch einen Rahmenauszug und eine Rungenkorbverbreiterung zusätzlich vergrößert werden.Der Ladekran mit etwa 70 kNm Bruttohubmoment und 10 m Reichweite wird mit einer eigenen Hydraulik versorgt. Der Anhänger hat eine Tandemachse mit Reifen von 700 mm Breite. Als Option können hydraulische Radmotoren als Zusatzantriebe für schwierige Passagen eingebaut werden. Der Kran kann per Funkfernsteuerung bedient werden. Möglich ist aber auch eine Steuerung per Joystick vom Zugfahrzeug aus. Die Lenkdeichsel hat Pfanzelt mit einer bisher einzigartigen Tilteinrichtung ausgestattet. Damit kann die Ladefläche des logLINE-Anhängers auch am Hang waagerecht oder nur leicht zum Schlepper hin gekippt werden, was das Laden erleichtert und das gefährliche Schieben der Last verringert. Während der Transportfahrt wird auf „Deichselfederung“ geschaltet. Die Deichsel federt dann die Stöße auf die Anhängerkupplung ab und schont dadurch Mensch und Material.Der Schlepper sollte mindestens 130 kW haben sowie eine tiefliegende Kugelkopfkupplung und eine Zapfwelle zum Antrieb der Kranhydraulikpumpe. Wenn der Kran vom Fahrerhaus des Schleppers aus bedient werde soll, ist ein Drehsitz unabdingbar. An den Konsolen dieses Drehsitzes würden dann auch die Joysticks für die Kransteuerung befestigt werden. Wenn der Schlepper sich nur auf Forststraßen bewegt, braucht er darüber hinaus keine weitere Forstausrüstung (Bodenschutz, Kabinenschutz, Astabweiser).Und das dürfte der Regelfall sein, denn das Haupteinsatzgebiet liegt in der Zusammenarbeit mit dem Tragschlepper. Weil diese immer öfter Bogiebänder auflegen müssen – oder gar am Seil einer Traktionshilfswinde hängen – können sie meist nicht mehr auf die Forststraße fahren. Ein logLINE-Anhänger kann dann die gesamte Ladung des Forwarders an der Einmündung der Rückegasse in die Forststraße übernehmen und weiter transportieren. Ein zweiter Tragschlepper ohne Bänder für den Forststraßentransport erübrigt sich dann.Der logLINE-Schleppzug ist dabei nicht auf Transportentfernungen von ein paar 100?m beschränkt. Der Polterplatz kann auch einen oder mehrere Kilometer entfernt liegen. Man kann außerdem gleich ohne Umzuladen auf öffentlichen Straßen einen anderen Lagerplatz anfahren, sei dieser auch 10 km oder im Extremfall bis zu 30 km entfernt. Ab etwa Mitte 2015 sind die logLINE-Anhänger von Pfanzelt lieferbar.

Johannes Sebulke

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