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Lösung für Kontroverse um Klimawald

In einem Beitrag des Nordmagazins am 4. November wurde das Vorhaben des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern, auf landeseigenen Flächen im Naturschutzgebiet „Ewiger Teich“ an der B 208 einen Klimawald aus standortgerechten heimischen Laubbäumen zu pflanzen, aus Sicht des Denkmalschutzes kontrovers diskutiert.

Bei einer am 5. November durchgeführten Beratung konnten durch die Abwägung der Belange des Natur- und Denkmalschutzes die im Beitrag kontrovers dargestellten Fragen geklärt werden. Dabei wurde festgelegt, dass die Pflanzung nur auf den im vorliegenden Pflanzplan ausgewiesenen zwei Teilflächen des ehemaligen Grenzstreifens erfolgt. Der an die Straße grenzende Bereich sowie ein 10 m breiter Streifen entlang eines Weges werden nicht bepflanzt. Darüber hinaus soll durch eine Initiative unter Federführung der Landeszentrale für politische Bildung an erreichbarer Stelle ein dauerhafter Ort für die Erinnerung an die ehemalige innerdeutsche Grenze gestaltet werden.

LU MV

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