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LNV Baden-Württemberg fordert mehr Forstpersonal

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt das Bekenntnis von Minister Köberle zu einer nachhaltigen und naturnahe Waldwirtschaft, sieht jedoch in seinen Aussagen einen eklatanten Widerspruch zur Personalpolitik der Landesregierung. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten baue das Land im Zuge der Verwaltungsreformen Personal ab und löse Forstdienststellen auf. Dringend notwendiger Nachwuchs wird sowohl bei den Förstern wie bei Forstwirten (Waldarbeitern) so gut nicht mehr eingestellt. Ein solches Vorgehen sei mit einer nachhaltigen, pfleglichen und am Gemeinwohl orientierten Waldwirtschaft nicht vereinbar. Der LNV fordert deswegen Minister Köberle auf, den Personalabbau in der Forstverwaltung zu stoppen und ausreichend Nachwuchspersonal einzustellen. Die Belegschaft an Waldfacharbeitern im öffentlichen Wald müsse so aufgestockt werden, dass die Pflegearbeiten ganz und die Holzerntearbeiten zumindest teilweise wieder in Eigenregie durchgeführt werden können. Dies mache es auch notwendig, die Flächenausdehnung der Forstdienstbezirke zu begrenzen.
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
LNV Baden-Württemberg

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