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Lenzing reagiert auf geändertes Marktumfeld

Lenzing reagiert auf geändertes Marktumfeld

Aufgrund einer schwächeren Wachstumsentwicklung in China und der anhaltenden Investitionstätigkeit in der Faserindustrie haben sich weltweit Überkapazitäten aufgebaut. Als Reaktion auf diese geänderten Rahmenbedingungen hat die Lenzing Gruppe – führender Hersteller von Cellulosefasern – eine noch konsequentere Umsetzung der Spezialitätenstrategie beschlossen, die auch zu Veränderungen im Vorstandsbereich führt.
Faservorstand Friedrich Weninger wird sich stärker auf den Kernbereich Produktion fokussieren. Dies vor allem im Hinblick auf die Inbetriebnahme des mit geplanten Investitionskosten von 150 Mio. € derzeit in Bau befindlichen TENCEL-Werkes am Standort Lenzing. Bereits 2014 soll das neue Werk in Betrieb gehen, womit sich die Produktionskapazität für diese Spezialfaser um rund 40 % auf 220.000 t pro Jahr erhöhen wird. Die optimale Vermarktung der zusätzlichen Kapazitäten soll ein zukünftiger Marketing- und Vertriebsvorstand sicherstellen.
Thomas G. Winkler, Finanzvorstand der Lenzing AG, wird im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat mit Jahresende 2013 seine Vorstandsfunktion aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung und Organisation der Lenzing Gruppe zurücklegen.
Kerngeschäft der österreichischen Lenzing Gruppe ist die Fertigung von hochwertigen industriell gefertigten („Man-made“) Cellulosefasern. Im Jahr 2012 betrug der Faserverkauf 810.000 t (Exportanteil: 91,1 %). Insgesamt wurde in der Gruppe 2012 ein Umsatz 2,09 Mrd. € erwirtschaftet.
fp/Lenzing

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