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Lenzing Gruppe mit soliden Zahlen

Nach dem Rekordjahr 2017 startete Lenzing mit Umsatz- und Ergebnisrückgängen in das erwartet herausfordernde Geschäftsjahr 2018.

Die Lenzing Gruppe startete mit soliden Zahlen in das Geschäftsjahr 2018. Vor dem Hintergrund eines herausfordernden Marktumfeldes für Standardviscose gepaart mit veränderten Wechselkursen gingen Umsatz und Ergebnis im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres zurück. Die Umsatzerlöse verringerten sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 % auf 550,3 Mio. €. Dieser Rückgang ist vor allem auf ungünstigere Währungsrelationen zurückzuführen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) ging vor allem aufgrund rückläufiger Preise für Standardviscose und steigender Kosten für Schlüsselrohstoffe um 24,8 % auf 101,6 Mio. € zurück.

Die Investitionen haben sich von 26,9 Mio. € im 1. Quartal 2017 auf 58,9 Mio. im 1. Quartal 2018 mehr als verdoppelt. Dies ist vor allem auf die Erweiterung der Kapazitäten von Spezialfasern im burgenländischen Heiligenkreuz und in Mobile, Alabama (USA), sowie den Ausbau und die Modernisierung der Faserzellstoffwerke in Lenzing (Österreich) und Paskov (Tschechien) zurückzuführen. Im Sinne der Unternehmensstrategie sCore TEN schreiten diese Aktivitäten ebenso voran wie die Planung zur Errichtung der nächsten hochmodernen Lyocellfaser-Produktionsanlage in Prachinburi (Thailand).

Lenzing Ausblick

Die starke Nachfrage im für Lenzing relevanten Marktsegment der holzbasierten Cellulosefasern hält an. Gepaart mit den veränderten Wechselkursen erwartet die Lenzing Gruppe für das Jahr 2018 ein Ergebnis, das unter den hervorragenden letzten beiden Jahre liegen wird.

Fasern von Lenzing werden aus Holz hergestellt. Mehr als die Hälfte des von Lenzing verarbeiteten Holzes stammt aus Österreich.

Red./Quelle: Lenzing

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