Holzernte

Leichter Kraftprotz – Der Schwanitz Fällgreifer 500-T

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Die Firma Philipp Forstwerkzeuge hat einen leichten, aber dennoch starken Fällgreifer neu im Programm. Zu den ersten Kunden zählt der Forst- und Baumpflegeunternehmer Max Maicher aus Tattenhausen östlich von München. Inzwischen hat er das Gerät mit dem Namen Schwanitz Fällgreifer 500-T ein Jahr lang im Einsatz.

Zügig durchtrennt die Säge den Eschenstamm. Kein Ruckeln, kein Wackeln, kein Ast stürzt herab. Der Fällgreifer hat die abgestorbene Eschenkrone samt Stammstück sicher im Griff. Langsam fährt der Teleskoparm des Manitou 2540 ein. Die Krone schwebt gen Erdboden und wird dort sicher abgelegt.

Leichter Fällgreifer

Der Fällgreifer und der Manitou-Teleskopstapler gehören Max Maicher. Er ist Forstunternehmer und auch in der Baumpflege tätig. Oft muss er dabei Eschen abtragen, die vom Triebsterben befallen sind. Zunächst hat er das mit einer Baumschere gemacht. Das gab aber beim Abzwicken derart starke Erschütterungen, dass sich in der Krone meist größere Äste gelöst haben und sich Reisig über eine große Fläche verteilt hat. Darum suchte er nach einer erschütterungsarmen Lösung.

Die gängigen Fällgreifer mit Säge waren ihm jedoch zu schwer, denn Maicher schwört auf seinen kleinen und wendigen Manitou MRT 2540. Mit seiner Vierradlenkung und einer Breite von nur 2,43 m kommt der Unternehmer mit ihm zwar fast in jeden Privatgarten rein. Aber die 17 t leichte Maschine mit einer maximalen Hubkraft von 4 000 kg hebt bei voller Auslage nur noch 400 kg.

Hultdins-Komponenten

Maicher machte sich also auf die Suche nach Komponenten. Eine Station war die Interforst 2018, wo er bei der Firma Philipp Forstwerkzeuge den passenden Hultdins-Greifer und die dazugehörige Sägekassette fand. Mit der Unterstützung von Peter Schwanitz, dem Geschäftsführer von Philipp Forstwerkzeuge, baute er schließlich einen Fällgreifer aus Hultdins-Komponenten zusammen.

Was der kann und wie er aufgebaut ist, lest Ihr in der aktuellen Forst & Technik 9/2021 oder in unserer Digitalausgabe.

Marc Kubatta-Große