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Wertholzlagerplatz der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (AöR). Foto: Nadine Neuburg

Laubwertholz-Submissionen in Schleswig-Holstein

Am 18. Februar 2014 fand die Gebotseröffnung der 42. Laub- und Nadelwertholz-Submissionen Schleswig-Holstein statt. Auf zwei zentralen Wertholzlagerplätzen in Daldorf und in Lanken wurden 3360 Fm (Vorjahr 3585 Fm) angeboten.
Diese vier koordinierten Submissionen werden auf dem Lagerplatz Daldorf gemeinsam von der Schleswig-Holsteinischen Holzagentur für private und kommunale Waldbesitzer und von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (AöR), sowie auf dem Lagerplatz Lanken zeitgleich vom Eigenbetrieb Kreisforsten Herzogtum Lauenburg und dem Stadtwald Lübeck ausgerichtet.  
Angebot und Nachfrage
Bei insgesamt konstanter Angebotsmenge wurde aufgrund der guten Nachfrage wieder eine beachtliche Menge Eiche angeboten (2634 Fm gegenüber 2675 Fm im Vorjahr). Die angebotene Eschenmenge war mit 517 Fm um 30 % geringer als im Vorjahr.
Insgesamt haben sich 24 Bieter aus ganz Deutschland, sowie aus Dänemark und Polen an den Submissionen beteiligt. Verkauft wurden 10 verschiedene Holzarten, vor allem Eichen und Eschen sowie geringere Mengen anderer Hölzer wie Ahorn, Kirsche Erle, Roteiche sowie Douglasie und Lärche angeboten. Insgesamt konnten 98 % der angebotenen Menge zugeschlagen werden. Der Gesamtumsatz lag bei 1,3 Mio. € (Vorjahr 1,4 Mio. €). Über alle Holzarten wurde ein durchschnittlicher Holzerlös von 399 €/Fm erzielt (Vorjahr 405 €/Fm). Insgesamt zeigt sich qualitätsbezogen eine stabile Preissituation.
Bei der Eiche wurde ein Durchschnittspreis von 449 €/Fm erreicht (Vorjahr 469 €/Fm). Die Verringerung um 4 % ist vor allem qualitätsbedingt. Das Höchstgebot bei der Eiche erzielte ein Los vom Eigenbetrieb Kreisforsten Herzogtum Lauenburg mit 1.469 €/Fm. Die Anzahl der Gebote lag für die Eiche im Durchschnitt bei 4,0 bis 4,5 je Los.
Bei der Esche konnte mit 211 €/Fm ebenfalls ein stabiler Durchschnittspreis erzielt werden (Vorjahr 185 €/Fm). Der um 14% höhere Durchschnittspreis korrespondiert mit einem um 30% geringeren Mengenangebot. Ahorn wurde mit 55 Fm weiterhin nur zurückhaltend angeboten (Vorjahr 41 Fm). Der Durchschnittspreis lag bei 253 €/Fm, als Höchstpreis wurden 479 €/Fm erzielt.
Auch die Kirsche wurde marktbedingt nur mit einer geringen Menge von 13 Fm angeboten und erzielte im Durchschnitt 291 €/Fm.
Durchaus bemerkenswert war das Ergebnis für die Roteiche, 59 Fm wurden zu einem Durchschnittspreis von 192 €/Fm verkauft. Einen erfreulichen Preis erzielte auch eine kleine Menge Hainbuche mit 168 €/Fm.
Fazit
Der Waldbesitz in Schleswig-Holstein ist mit dem Ergebnis der diesjährigen Submissionen insgesamt sehr zufrieden. Die Preise insbesondere für die mengenmäßig bedeutsamen Eichen und Eschen sind qualitätsbezogen stabil geblieben.
Insgesamt erreichen die Preise wieder ein zufriedenstellendes Niveau. Es setzt sich bei den Submissionen in Schleswig-Holstein ein Trend fort, der sich in den letzten Wochen auch schon bei anderen Laubholzversteigerungen in Deutschland gezeigt hat. Die Nachfrage nach wertvollen Eichen ist anhaltend hoch. Esche ist erfreulich stabil bzw. bestätigt sogar leicht steigende Preise.
Schleswig-Holsteinische Landesforsten (AöR)
SHLF Wertholzlagerplatz der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (AöR). Foto: Nadine Neuburg

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