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Laubwertholzsubmissionen Schleswig-Holstein

Laubwertholzsubmissionen Schleswig-Holstein

Am 16. Februar 2016 fand die Gebotseröffnung der 44. Laubwertholz-Submissionen Schleswig-Holstein statt. Auf zwei zentralen Wertholzlagerplätzen in Daldorf und in Lanken wurden wie im Vorjahr rd. 3.500 Fm der wertvollsten Hölzer aus Schleswig-Holstein angeboten. Diese vier koordinierten Submissionen werden auf dem Lagerplatz Daldorf gemeinsam von der Schleswig-Holsteinischen Holzagentur für private und kommunale Waldbesitzer und von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (AöR), sowie zeitgleich auf dem Lagerplatz Lanken vom Eigenbetrieb Kreisforsten Herzogtum Lauenburg und dem Stadtwald Lübeck ausgerichtet.
Angebot und Nachfrage
Bei insgesamt 4 % gestiegener Angebotsmenge wurde aufgrund der guten Nachfrage wieder eine beachtliche Menge Eiche angeboten (2.670 Fm gegenüber 2.605 Fm im Vorjahr). Die angebotene Eschen-Menge war mit 681 Fm etwa auf gleichem Niveau wie im Vorjahr (663 Fm). Insgesamt haben sich 25 Bieter aus ganz Deutschland, sowie aus Dänemark und Polen an den Submissionen beteiligt.
Verkauft wurden 11 verschiedene Holzarten, vor allem Eichen und Eschen sowie geringere Mengen anderer Hölzer wie Ahorn, Kirsche Erle und Roteiche. Insgesamt konnten rd. 96 % der angebotenen Menge zugeschlagen werden.
Der Gesamtumsatz lag bei 1.470.000 € (Vorjahr 1.29.000 €). Über alle Holzarten wurde ein durchschnittlicher Holzerlös von 441 €/Fm erzielt (Vorjahr 382 €/Fm). Insgesamt zeigen sich stabile Preise für Esche und steigende Preise für die Eichen.
Bei der Eiche wurde ein Durchschnittspreis von 500 €/Fm erreicht (Vorjahr 434 €/Fm). Die Steigerung um 15 % ist zum Teil qualitätsbedingt, zum Teil aber auch auf die gestiegene Nachfrage zurückzuführen. Das Höchstgebot bei der Eiche erzielte ein Los vom Eigenbetrieb Kreisforsten Herzogtum Lauenburg mit 1.469 €/Fm. Der teuerste Einzelstamm der Submissionen ist auch eine Eiche aus der den Kreisforsten. Mit einem Volumen von 7,55 Fm erzielt diese Eiche einen Erlös von 7.844 €. Die Anzahl der Gebote lag für die Eiche im Durchschnitt bei knapp 6 je Los.
Bei der Esche konnte mit 212 €/Fm ebenfalls ein stabiler Durchschnittspreis erzielt werden (Vorjahr 213 €/Fm). Das Höchstgebot für die Esche lag bei 290 €/Fm. Bei der Esche blieb allerdings beachtlicher Anteil der Lose ohne Gebot oder ohne Zuschlag.
Ahorn wurde mit 32 Fm weiterhin nur zurückhaltend angeboten (Vorjahr 44 Fm). Der Durchschnittspreis lag bei 286 €/Fm, als Höchstpreis wurden 758 €/Fm erzielt.
Auch die Kirsche wurde marktbedingt nur mit einer geringen Menge von 12 Fm verkauft und erzielte im Durchschnitt 270 €/Fm.
Eine kleine Menge Roteiche (33 Fm) wurde zu einem Durchschnittspreis von 229 €/Fm verkauft, als Höchstpreis wurden beachtliche 339 €/Fm erzielt.
 
Resümee
Der Waldbesitz in Schleswig-Holstein ist mit dem Ergebnis der diesjährigen Submissionen insgesamt sehr zufrieden. Die Preise insbesondere für die mengenmäßig bedeutsamen Eichen und Eschen sind stabil geblieben.
Bei Eiche konnte qualitäts- und marktbedingt eine deutliche Preissteigerung erzielt werden. Die Nachfrage nach wertvollen Eichen ist anhaltend hoch. Ein lebhafter Wettbewerb bei der Eiche zeigt sich vor allem im Bereich des hochwertigen Sägeholzes. Esche ist erfreulich stabil.
Schleswig-Holsteinische Landesforsten

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