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Laubholzverfügbarkeit in Baden-Württemberg

Damit Baden-Württembergs Forstwirtschaft und Sägeindustrie in der kommenden Saison an einem Strang ziehen können, klärten Vertreter beider Sägerverbände und des Staatswaldes kürzlich Fragen rund um die Holzverfügbarkeit, -bereitstellung und notwendige Sortierungsmaßnahmen. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) begrüßt die gemeinschaftliche Herangehensweise ausdrücklich.

Die zwingende Notwendigkeit der Sortierung von Laubholzstämmen direkt nach der Fällung anhand des Rindenzustands sprachen der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) und Verband der Säge- und Holzindustrie in Baden-Württemberg (VSH) anlässlich des Laubholzsgesprächs mit den Staatswaldvertretern Edgar Alber und Sebastian Schüller am 5. September in Tübingen an. Da Baden-Württembergs Säger überwiegend auf hohe Qualitäten spezialisiert sind, fallen ohne diese Maßnahme, aufgrund von zu spät erkannten Schäden, derzeit unberechenbare Produktionskosten aufgrund der immensen Trockenheit an. Dem DeSH ist es daher ein Anliegen, diese Gefahr zu minimieren.

Auch kleine und spezialisierte Betriebe bleiben versorgt

Im Fokus des Austauschs stand außerdem der reibungslose Übergang in der Holzbereitstellung nach der Forstneuorganisation in Baden-Württemberg. „Allen Kunden, die bisher aus dem baden-württembergischen Staatswald Laubholz bezogen haben, wird dies auf in der kommenden Saison vom neu gegründeten Landesforstbetrieb AöR ermöglicht“, versicherten die Vertreter von ForstBW „Das gilt unabhängig von der Betriebsgröße“, betonten die Holzvermarkter bei dem Abstimmungstreffen mit dem DeSH und VSH. Die Parteien verständigten sich außerdem darauf, dass ausschließlich verbindlich vereinbarte Mengen eingeschlagen werden, um das Risiko in unsicheren internationalen Märkten so gering wie möglich zu halten.

DeSH

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