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Der teuerste Einzelstamm der Submission war eine Eiche aus dem Privatwald, die ein Furnierhersteller für einen Preis von 1.235 €/Fm ersteigerte.

Laubholzsubmission „Eiche zwischen Ems und Elbe“ mit Bestmarken

Zum 20. Mal organisierten die Niedersächsischen Landesforsten die seit Langem größte deutsche Laubholzsubmission. Insgesamt 4.402 Fm hochwertiges Laubholz wurden auf sechs über ganz Niedersachsen verteilt liegenden Lagerplätzen angeboten, davon 4.310 Fm Eiche.

Neben den Niedersächsischen Landesforsten präsentierten erneut zahlreiche Anbieter aus dem Kommunal-, Genossenschafts- und Privatwald ein breites Spektrum von der Furnierqualität über Schneide- und Möbelholz bis zur Dielenware.

Die Öffnung der Gebote am 7. März brachte in mehrfacher Hinsicht überaus erfreuliche Ergebnisse für die Anbieter:

  • Der Durchschnittserlös bei der Eiche stieg gegenüber dem Vorjahr nochmals um fast 6 % auf 478 €/Fm.
  • Die beachtliche Menge wurde zu 99,8 % nahezu komplett verkauft. Lediglich rd. 7 Fm blieben unbeboten.
  • Sehr erfreulich war wieder das hohe Käuferinteresse: 34 Bieter (Vorjahr 34) aus ganz Deutschland sowie Dänemark und Polen gaben insgesamt über 11.100 Gebote ab und stellten damit einen neuen Nachfragerekord auf. Auch in diesem Jahr waren besonders die hochwertigen Lose wieder stark umkämpft. 32 Bieter haben einen Zuschlag erhalten.

Der teuerste Einzelstamm der Submission war eine Eiche aus dem Privatwald, die über die Oldenburger Holzvermarktung e.G. angeboten wurde: Den mächtigen Stamm mit den Maßen 5,6 m/95 cm ersteigerte ein süddeutscher Furnierhersteller für einen Preis von 1.235 €/Fm.

Karsten Meinecke, NLF

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