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Blick auf den Submissionsplatz. Foto: Fachdienst Forst

Laub- und Nadelholz-Submission Ehingen/Alb-Donau-Kreis

Mit insgesamt 1.690 Fm wurde auf der Submission Ehingen/Alb-Donau-Kreis in diesem Jahr auf den beiden Plätzen bei Ehingen und Langenau nahezu die identische Menge wie im Vorjahr zum Kauf angeboten.
Die Submission verlief aus Verkäufersicht äußerst zufriedenstellend.
Im Angebot waren 19 Baumarten. Mit rund 1.060 Fm dominierte wie in den Vorjahren (1.150 Fm) die Eiche. Die angebotene Eschen-Menge lag bei rund 340 Fm. Bei den sonstigen Laubbaumarten wurden neben der Linde, Roteiche und Bergahorn auch Kleinmengen von Spitzahorn, Feldahorn, Kirsche, Vogelbeere, Mehlbeere, Elsbeere, Ulme und Walnuss in kleineren Mengen präsentiert. Als Besonderheit war auch ein Baumhasel im Angebot. Die Nadelholzmenge war mit 180 Fm deutlich höher als in den Vorjahren. Angeboten wurden Lärchen, Douglasien, Fichten und Kiefern. Das gesamte Holz stammte aus dem Staats-, Körperschaft- und Privatwald der Landkreise Alb-Donau-Kreis und Heidenheim sowie des Stadtkreises Ulm.
Bei den angebotenen Qualitäten dominierten mittlere Qualitäten (B) mit 53 %. Der der Anteil C-Qualitäten lag mit 31 % im Bereich des Vorjahres (33 %). Der Anteil an den hochwertigen Güteklassen F/TF/A ging weiter von 17 % im Jahr 2014 auf 15 % zurück.
Der Durchschnittserlös über alle Hölzer übertraf mit rund 310,- €/Fm das Vorjahresniveau (289,- €/Fm) deutlich, was hauptsächlich auf die hohen Eichenpreise zurückzuführen ist.
Die auf zwei Submissionsplätzen (Englenghäu und Wolfsgurgel) präsentierten Stämme wurden von 38 Bietern aus ganz Deutschland, Frankreich und Polen beboten (Vorjahr 33 Bieter). Insgesamt wurden 4.826 Gebote auf die 861 Lose abgegeben. Nur zwei Lose mit insgesamt 2 Fm wurden nicht beboten. 6 der 38 Bieter kamen nicht zum Zug.
Die Eichen wurde zu einem Durchschnittspreis von 358,- €/Fm verkauft, der Erlös lag somit 11 % über dem Vorjahrespreis (324, €/Fm). Die Preissteigerungen erfolgten in allen Qualitätsstufen. Wildeiche war nach wie vor gefragt. Bei den Furnier- und Teilfurnierqualitäten lag der Durchschnittserlös bei 540.- €/Fm, im B-Bereich bei 405,- €/Fm und bei den C-Qualitäten bei beachtlichen 239,- €/Fm.
Aufgrund der Marktprognosen wurde nur wenig Bergahorn angeboten. Neben einigen qualitativ guten Stämmen konnten auch die angebotenen C-Qualitäten vermarktet werden. Für die 50 Fm Bergahorn wurden im Schnitt 232,- €/Fm erlöst und damit das Vorjahresniveau gehalten.
Als Folge des Eschentriebsterbens lag die Angebotsmenge beim Eschenholz mit rund 340 Fm um rund ein Drittel über der Vorjahresmenge (215 Fm). Der Durchschnittspreis lag hier mit 189,- €/Fm immerhin 18 % über dem Vorjahresniveau.
Die angebotenen Fichtenstämme erreichten einen Durchschnittspreis von 137,- €/Fm und konnten somit an die Ergebnisse des Vorjahres anschließen.
Die 43 Fm Douglasie erzielten im Schnitt 236,-€/Fm.
Hervorzuheben sind die 88 Fm Lärchenholz, die bei überwiegend sehr guter Qualitäten und hoher Dimension im Schnitt zu 475,- €/Fm verkauft wurden (Vorjahr 232,- €/Fm). Mit einem Erlös von 1.027,- €/Fm ist eine Lärche erwähnenswert die bei einer Länge von 11 m und einem Durchmesser von 68 cm auf knapp 4 Fm Volumen kommt.
Bei den besonderen Baumarten ist ein Baumhasel zu nennen der bei C-Qualität immerhin zu 255,- €/Fm verkauft wurde.
T. Herrmann, Fachdienst Forst, Naturschutz Alb-Donau-Kreis
Blick auf den Submissionsplatz. Foto: Fachdienst Forst Naturschutz Alb-Donau-Kreis

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