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Laub- und Nadelholz-Submission Ehingen/Alb-Donau-Kreis 2016

Laub- und Nadelholz-Submission Ehingen/Alb-Donau-Kreis 2016

Auf der 28. Laub- und Nadelholzsubmission wurden mit 2.091 Fm rund ein Drittel mehr Hölzer als im Vorjahr zum Verkauf angeboten.
Die Submission mit Stämmen aus dem Staats-, Körperschafts- und Privatwald der Landkreise Alb-Donau-Kreis, Heidenheim sowie des Stadtkreises Ulm verlief aus Verkäufersicht äußerst zufriedenstellend.
Angebot …
Der Schwerpunkt der Submission lag wie bereits 2015 bei der Eiche mit rund 70 % (1.457 Fm). In diesem Jahr wurden bei der Eiche vermehrt mittlere und geringe Qualitäten auf den Platz gebracht, da diese bereits im Vorjahr sehr gute Preise erzielt hatten. Das Angebot an Eichenfurnierstämmen nimmt aufgrund der derzeit nutzbaren Zieldurchmesser tendenziell weiter ab.
Vor allem aufgrund des Eschentriebsterbens erhöhte sich die Eschen-Menge im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal um über ein Drittel auf 447 Fm. Bei den sonstigen Laubbaumarten wurden neben Linde, Roteiche und Bergahorn auch Kleinmengen von Spitzahorn, Feldahorn, Kirsche, Ulme, Elsbeere, Wildbirne und Walnuss präsentiert. 
Das Nadelholzangebot war mit 97 Fm (Fichte, Douglasie, Lärche und Kiefer) relativ überschaubar.
Bei den angebotenen Qualitäten dominierten die B-Qualitäten mit 51 %. Der Anteil an den Güteklassen TF/A ist mit 15 % auf dem Niveau von 2015. Auch der für eine Wertholzsubmission relativ hohe Anteil an C- und D-Qualitäten lag mit 34 % im Bereich des Vorjahres. Dies ist vor allem auf die nach wie vor große Nachfrage nach Eiche in allen Qualitätsstufen zurückzuführen.
Die auf zwei Submissionsplätzen (Englenghäu und Wolfsgurgel) präsentierten Stämme wurden von 39 Bietern aus ganz Deutschland, Österreich, Frankreich und Polen beboten.
… und Nachfrage
Das Preisniveau, vor allem bei der Eiche, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr in allen Qualitätsstufen. Somit konnte trotz geringerer Durchschnittsqualitäten der Durchschnittserlös von rund 310 €/Fm gehalten werden. Für einzelnen Eichen wurden bis zu 18 Geboten abgegeben.
Bei den Furnier (A)- und Teilfurniereichen lag der Durchschnittserlös bei 560 €/Fm (2015: 540 €/Fm). B-Eichen erreichten einen Durchschnittspreis von 421 €/Fm (2015: 406 €/Fm) und C-Qualitäten einen beachtlichen Preis von 254 €/Fm (2015: 239 €/Fm). Die 55 Fm D-Eichen wurden zu einem Durchschnittspreis von 150 €/Fm zugeschlagen.
Aufgrund der geringen Nachfrage wurde nur wenig Bergahorn angeboten. Jedoch konnten neben einigen qualitativ hochwertigen Stämmen auch die C-Qualitäten vollständig vermarktet werden. Für die 41 Fm Bergahorn wurden im Schnitt 259,- €/Fm erlöst und damit das Vorjahresniveau (232,- €/Fm) bei gleichen Qualitäten übertroffen. Insgesamt scheint die Talsohle beim Bergahorn überschritten.
Die angebotenen Fichtenstämme (54 Fm) erreichten einen Durchschnittspreis von 95 €/Fm und konnten somit nicht an die Ergebnisse des Vorjahres (137 €/Fm) anschließen. Die 22 Fm Douglasie erzielten im Schnitt 192 €/Fm. Lärchenholz durchschnittlicher Qualität wurde zu 167 €/Fm zugeschlagen.
Umsatz und Höchstgebot
Insgesamt wurden 6.838 Gebote auf die 1.032 Lose abgegeben. 33 Lose mit insgesamt 65 Fm (überwiegend Esche) wurden nicht beboten, bzw. zugeschlagen. Der Netto-Gesamtumsatz betrug rund 610.000 €. Das höchste Gebot von 1.190 €/Fm erreichte eine starke Eiche mit einer Länge von 5 m bei einem Durchmesser von 104 cm.
Fachdienst Forst, Naturschutz Alb-Donau-Kreis

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