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Der Netto-Gesamtumsatz bei der 30. Laub- und Nadelholz-Submission Ehingen/Alb-Donau-Kreis betrug rund 604.700 €.

Laub- und Nadelholz-Submission Ehingen/Alb-Donau-Kreis

Auf der 30. Laub- und Nadelholz-Submission wurden am 7. März 2018 insgesamt 1.722 Fm zum Kauf angeboten (Vorjahr 2.100 Fm). Das Holz stammte aus dem Staats-, Körperschaft- und Privatwald der Landkreise Alb-Donau-Kreis und Heidenheim sowie des Stadtkreises Ulm.

Die Submission verlief aus Verkäufersicht äußerst zufriedenstellend. Im Angebot waren 15 Baumarten. Mit rund 1.348 Fm dominierte wie im Vorjahr (1.656 Fm) die Eiche. Die angebotene Eschenmenge lag bei rund 154 Fm. Bei den sonstigen Laubbaumarten wurden neben Berg- und Spitzahorn, Linde, Kirsche und Roteiche auch Kleinmengen von Mehlbeere, Elsbeere, Nuss und Birke. Mit insgesamt 116 Fm war das Angebot an Nadelholz (Fichte, Lärche und Douglasie) etwas höher als im Vorjahr (85 Fm).

Bei den angebotenen Qualitäten dominierten nach wie vor B-Qualitäten mit 46 %, dicht gefolgt von den C-Qualitäten (38 %). Der Anteil an den Güteklassen TF/A ist mit 13 % auf ähnlichem Niveau wie 2017. Die C/D-Qualität lag mit 41 % gegenüber dem Vorjahr geringfügig höher, was der nach wie vor großen Nachfrage nach Eiche in allen Qualitätsstufen zuzuschreiben ist.

Die auf den zwei Submissionsplätzen Englenghäu bei Langenau und Wolfsgurgel bei Ehingen präsentierten Stämme wurden von 40 Bietern aus ganz Deutschland, Österreich, Frankreich und Polen beboten (Vorjahr 37 Bieter).

Insgesamt wurden 6.107 Gebote auf die 958 Lose abgegeben. 4 Lose mit insgesamt etwa 5 Fm wurden nicht beboten.

Der Netto-Gesamtumsatz betrug rund 604.700 €. Das höchste Gebot von 1.055 €/Fm erreichte eine Teilfurniereiche. Zudem lagen zahlreiche andere Eichenlose bei über 700 €/Fm.

Erlöse im Detail

Der Durchschnittserlös über alle Hölzer lag mit rund 352 €/Fm 5 % über dem Vorjahresniveau (336 €/Fm).

Die Eichenpreise lagen im Schnitt 6 % über dem Vorjahresniveau. Bei ähnlichen Qualtäten und Stärkeklassen lag der Durchschnittspreis über alles bei 395 €/Fm (Vorjahr 372 €/Fm). Bei den Furnier- und Teilfurniereichen lag der Durchschnittserlös bei 620 €/Fm (607 €/Fm). Eine Teilfurniereiche erlöste auf der diesjährigen Submission sogar den höchsten Preis mit 1.055 €/Fm. B-Eichen erreichten einen Durchschnittspreis von 482 €/Fm (430 €/Fm), C-Qualitäten brachten im Schnitt einen Preis von 285 €/Fm (257 €/Fm). Die 57 Fm an D-Eichen wurden zu einen beachtlichen Durchschnittspreis von 190 €/Fm zugeschlagen (195 €/Fm). Kein Eichenlos blieb ohne Gebot.

Erfreulich war die Nachfrage nach Bergahorn. Angeboten wurde ein geriegelter Ahorn mit Erst- und Zweitlänge (2 Fm mit Durchschnittserlös von 640 €/Fm). Für die 39 Fm Bergahorn wurden im Schnitt 298 €/Fm erlöst. Das Vorjahresniveau (359 €/Fm) konnte leider nicht erreicht werden.

Als Folge des Eschentriebsterbens ist die Angebotsmenge beim Eschenholz weiterhin hoch. Große Mengen wurden direkt im Wald vermarktet, da sich bereits im letzten Jahr angedeutet hat, dass sich die Submission nur für qualitativ sehr gute Stämme rechnet. Aus diesem Grund wurden dieses Jahr nur noch rund 150 Fm Esche, und somit die Hälfte der Vorjahrsmenge (ca. 300 Fm), über die Submission angeboten. Der Durchschnittspreis lag hier mit 209 €/Fm (Vorjahr 164 €/Fm) dann auch deutlich über dem Vorjahr.

Die 9 Fm Fichte erzielten einen Durchschnittspreis von 109 €/Fm, die 50 Fm Douglasie durchschnittlicher Qualität leider ebenfalls nur 109 €/Fm (Vorjahr 224 €) und die 59 Fm Lärche 195 €/Fm.

Fachdienst Forst, Naturschutz Alb-Donau-Kreis

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