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Laub- und Nadelholz-Submission Ehingen/Alb-Donau-Kreis

Auf der 31. Laub- und Nadelholzsubmission wurde am 7. März 2019 insgesamt rund 2.700 Fm zum Kauf angeboten (Vorjahr 1.722 Fm). Das Holz stammte aus dem Staats-, Körperschaft- und Privatwald der Landkreise Alb-Donau-Kreis und Heidenheim sowie des Stadtkreises Ulm. Die Submission verlief aus Verkäufersicht zufriedenstellend.

Angeboten wurden 18 verschiedene Baumarten. Mit rund 2.320 Fm wurde die bislang höchste Eichenmenge der letzten 15 Jahre angeboten. Die Eiche dominierte die Submission damit deutlich, ihr prozentualen Anteil betrug 86 % (Vorjahr 78 %). Die angebotene Eschenmenge lag mit 191 Fm bei anteilig 7 %. Bei den sonstigen Laubbaumarten wurden neben Berg- und Spitzahorn, Linde, Kirsche und Roteiche auch Kleinmengen von Mehlbeere, Elsbeere, Nuss, Birke und Platane angeboten. Hinzu kommen geringe Mengen an Lärche und Douglasie.

Bei den angebotenen Qualitäten dominierten nach wie vor B-Qualitäten mit 45 %, dicht gefolgt von den C-Qualitäten (38 %). Der Anteil an den Güteklassen TF/A ist mit 13 % stabil geblieben. Auch die C/D-Qualität lag mit 43 % gegenüber dem Vorjahr auf ähnlichem Niveau, was der nach wie vor relativ hohen Nachfrage an Eiche in allen Qualitätsstufen zuzuschreiben ist.

Die auf den zwei Submissionsplätzen Englenghäu bei Langenau und Wolfsgurgel bei Ehingen präsentierten Stämme wurden von 33 Bietern aus ganz Deutschland, Österreich und Frankreich beboten (Vorjahr 40 Bieter).

Der Durchschnittserlös über alle Hölzer hinweg lag mit rund 352 €/Fm exakt auf dem Vorjahresniveau.

Eiche. Die Eichenpreise lagen im Schnitt 9 % unter dem Vorjahresniveau. Der Durchschnittspreis für die Eichen betrug über alle Stärke- und Güteklassen 366 €/Fm (Vorjahr 395 €/Fm). Bei den Furnier- und Teilfurniereichen lag der Durchschnittserlös bei 601 €/Fm (2018: 620 €/Fm), den B-Qualitäten bei 431 €/Fm (2018: 482 €/Fm) und den C-Qualitäten erneut bei 285 €/Fm. Die D-Eichen wurden zu durchschnittlich 145 €/Fm zugeschlagen (2018: 190 €/Fm). Lediglich 40 Fm Eiche aller Gütestufen blieben ohne Gebot.

Ahorn. Sehr gering war die Nachfrage nach Ahorn. Spitz- und Feldahorn blieben ohne Gebote. Beim Bergahorn wurden lediglich sehr gute Qualitäten beboten. Diese dann zu sehr guten Preisen. Die „Braut“ der diesjährigen Submission ist ein Riegelahorn aus dem Staatswald des Alb-Donau-Kreises. Dieser erbrachte den stolzen Preis von 6.140 €/Fm.

Esche. Die Angebotene Eschenmenge lag mit 191 Fm auf Vorjahresniveau. Nur knapp zwei Drittel der Lose wurde beboten. Der Durchschnittspreis lag hier mit 195 €/Fm auf Vorjahresniveau (209 €/Fm).

Besonders erwähnenswert ist der erstmalige Versuch, Platanen auf der Submission anzubieten. Das Los mit 7,41 Fm wurde zu einem Preis von 126 €/Fm verkauft.

Lärche, Douglasie. Mit 49 Fm stand wesentlich weniger Nadelholz (Lärche und Douglasie) zum Verkauf, als in den Vorjahren (2017: 85 Fm, 2018: 116 Fm). Die Lärchen erzielten einen Durchschnittspreis von 243 €/Fm (2018: 195 €). Die Douglasien wurden nicht beboten.

Gebote und Umsatz

Insgesamt wurden 4.849 Gebote (Vorjahr 6.107) auf die 1.454 Lose abgegeben. 116 Lose mit insgesamt 216 Fm wurden nicht beboten. Dies ist sicherlich auf das in diesem Jahr insgesamt hohe Marktangebot an Eiche zurückzuführen. Der Netto-Gesamtumsatz betrug rund 878.000 €.

Ergebnisse Submission Ehingen-Alb-Donau-Kreis 2019

Fachdienst Forst, Naturschutz Alb-Donau-Kreis

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