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Laub- und Nadelholz-Submission Alb-Donau-Kreis

Auf der 32. Laub- und Nadelholzsubmission wurde am 5. März 2020 insgesamt rund 1.700 Fm zum Kauf angeboten (Vorjahr 2.700 Fm). Das Holz stammte aus dem Körperschaft- und Privatwald der Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Heidenheim und des Stadtkreises Ulm sowie aus dem Staatswald des ForstBW Forstbezirkes Ulmer Alb. Die Submission verlief aus Verkäufersicht sehr zufriedenstellend.

Angeboten wurden 15 verschiedene Baumarten. Traditionell dominierte die Eiche mit 1.446 Fm die Submission deutlich. Ihr prozentualer Anteil betrug wie im Vorjahr 86%. Die angebotene Eschenmenge lag mit 110 Fm bei anteilig 7 %. Bei den sonstigen Laubbaumarten wurden neben Berg- und Spitzahorn, Roteiche und Linde auch Kleinmengen von Nuss, Kirsche, Ulme und Birke angeboten. Hinzu kommen geringe Mengen an Lärche und Douglasie sowie Waldkiefer und Weymouthkiefer.

Angebot und Nachfrage

Bei den angebotenen Qualitäten dominierten nach wie vor B-Qualitäten mit 43 %, dicht gefolgt von den C-Qualitäten (36 %). Der Anteil an den Güteklassen TF/A hat sich mit 19 % deutlich erhöht (Vorjahr 13 %). Der Anteil der C/D-Qualitäten hat sich im Gegensatz hierzu deutlich verringert, was einer gedämpften Nachfrage an Eiche in diesen Qualitätsstufen zuzuschreiben ist.

Die auf den zwei Submissionsplätzen Englenghäu bei Langenau und Wolfsgurgel bei Ehingen präsentierten Stämme wurden von 34 Bietern aus ganz Deutschland, Österreich und Frankreich beboten (Vorjahr 33 Bieter).

Insgesamt wurden 4.726 Gebote (Vorjahr 4.849) auf die 893 Lose abgegeben. 84 Lose mit insgesamt 99 Fm wurden nicht beboten. Dies ist sicherlich auf das in diesem Jahr insgesamt hohe Marktangebot an Eiche zurückzuführen. Der Netto-Gesamtumsatz betrug rund 724.000 €.

Ausgewählte Ergebnisse

Die Eichenpreise lagen im Schnitt 35 % über dem Vorjahresniveau. Der Durchschnittspreis für die Eichen betrug über alle Stärke- und Güteklassen 494 €/Fm (Vorjahr 366 €/Fm). Bei den Furnier- und Teilfurniereichen lag der Durchschnittserlös bei 697 €/Fm (2019: 596 €/Fm), den B-Qualitäten bei 542 €/Fm (2019: 431 €/Fm) und den C-Qualitäten bei 353 €/Fm (2019: 285 €/Fm). Die D-Eichen wurden zu durchschnittlich 185 €/Fm zugeschlagen (2019: 145 €/Fm). Lediglich 40 Fm Eiche aller Gütestufen blieben ohne Gebot. Die „Braut“ der diesjährigen Submission ist eine Eiche aus dem Staatswald des ForstBW Forstbezirks Ulmer Alb. Diese erbrachte den stolzen Preis von 1.640 €/Fm.

Sehr gering war die Nachfrage nach Ahorn. Beim Berg- und Spitzahorn wurden lediglich sehr gute Qualitäten beboten. Diese dann zu entsprechenden Preisen.

Die Angebotene Eschenmenge lag mit 110 Fm auf Vorjahresniveau. Nur knapp zwei Drittel der Lose wurde beboten. Der Durchschnittspreis lag hier mit 206 €/Fm wieder deutlich über dem auf Vorjahresniveau (2019: 195 €/Fm).

Mit 48 Fm stand wie schon im Vorjahr lediglich eine sehr kleine Nadelholzmenge (im Wesentlichen Lärche und Douglasie) zum Verkauf (2018: 116 Fm, 2019: 49 Fm). Die Lärchen erzielten einen Durchschnittspreis von 391 €/Fm (2019: 243 €/Fm). Die Douglasien erzielten einen Durchschnittspreis von 246 €/Fm.

Der Durchschnittserlös über alle Hölzer hinweg lag mit rund 476 €/Fm deutlich über dem des Vorjahres (2019: 353 €/Fm).

Fachdienst Forst, Naturschutz Alb-Donau-Kreis

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