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Schilder weisen im Wald auf die Förderung durch die EU in Co-Finanzierung mit dem Land NRW und dem Bund hin.

Fördergelder für Wegeinstandsetzung

Die umfangreichen Forstarbeiten, die aufgrund der Dürre- und Borkenkäferschäden in den zurückliegenden Monaten erforderlich waren, haben in den betroffenen Waldarealen des Landesverbandes Lippe Spuren hinterlassen. Nun erfolgt eine grundlegende Instandsetzung.

Insbesondere Forstwege, die gern von Wanderern und Spaziergängern genutzt werden, haben gelitten. Gut 10 km dieser Wege werden von der Forstabteilung derzeit instandgesetzt: im Leistruper Wald bei Detmold und im Hurn nordöstlich von Istrup (Ortsteil von Blomberg). Möglich wurden die Arbeiten dank rund 60.000 € Fördergeld aus dem NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014.2020“, das die Generaldirektion der EU-Kommission für den Bereich Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (ELER) in Co-Finanzierung mit dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Bund aufgelegt hat.

„Die Forstwege in diesen Waldgebieten wurden aufgrund der erheblichen Belastung durch Forstarbeiten beschädigt, wir nehmen nun eine grundlegende Instandsetzung vor“, sagt Susanne Hoffmann, stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. Eingesetzt wird Natursteinmaterial, das mithilfe einer Spezialmaschine – einem Wegegrader – auf die Forstwege eingebracht und verdichtet wird. „Danach gilt eine Zeitlang Fahrverbot für schwere Forstfahrzeuge und Holztransporter, damit sich die neue Decke verfestigen kann.“ Die Arbeiten werden von einer Firma aus dem Solling ausgeführt.

„Forstwege haben für die Naherholung, insbesondere im viel frequentierten Leistruper Wald, eine große Bedeutung. Deshalb freuen wird uns, dass die EU-Kommission gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Bund uns bei der Instandsetzung der Wege finanziell unterstützt“, so Hoffmann. Bei starken Regenfällen müssen die Arbeiten unterbrochen werden, deshalb wird die Wegeinstandsetzung in den genannten Arealen noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Für damit verbundene Behinderungen wird um Verständnis gebeten.

Landesverband Lippe

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