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Landesbetrieb Forst Brandenburg zum Geschäftsjahr 2011

Landesbetrieb Forst Brandenburg zum Geschäftsjahr 2011

Der Geschäftsbericht 2011 des Landesbetriebs Forst Brandenburg (LFB) enthält einen Überblick zu den Leistungen der 2300 Beschäftigten im Geschäftsjahr 2011. Am Ende des vierten Jahres nach Gründung des LFB gelang es, trotz Umsetzung einer erhebliche Ressourcen bindenden umfangreichen Strukturreform, ein positives Jahresergebnis in Höhe von 1,3 Mio. EUR zu erreichen und die betrieblichen wie auch die behördlichen Aufgaben zu erfüllen.
Hubertus Kraut, Direktor des LFB: Garanten für den Erfolg des Betriebs 2011 waren das fachlich kompetente Personal und die zuverlässige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden. Mit seinen Ergebnissen leistete der Betrieb einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung und Entwicklung der ländlichen Räume in Brandenburg. „Damit dies so bleibt, sind zuverlässige politische Rahmenbedingungen erforderlich.“
Vielfältige Leistungen aus einer Hand
Als Gemeinschaftsforstverwaltung erbringt der Landesforstbetrieb vielfältige Leistungen für die Gesellschaft. Die Sicherung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit bei der Bewirtschaftung des Landeswaldes und bei der Unterstützung weiterer Eigentümer bei der Bewirtschaftung ihres Waldes standen im Vordergrund der Arbeit. Die gesellschaftlichen Anforderungen an den Wald nehmen stetig zu. Sie reichen von der nachhaltigen Produktion von Holz in einer breiten Sortimentspalette über die Gewährleistung hoher naturschutzfachlicher Standards im Wald, der Verbesserung des Landschaftswasserhaushalts, dem Waldmoorschutz, der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rahmen der Waldpädagogik bis hin zum Waldumbau als wirksamen Beitrag zur Stabilisierung der Wälder angesichts des Klimawandels. Mit seiner Arbeit schafft der LFB dabei einen angemessenen Interessenausgleich der berechtigten, aber zunehmend divergierenden Ansprüche an den Wald.
Aus dem Geschäftsbericht
 
• Umsatz. Der LFB hat seine geplanten Umsatzerlöse erreicht (rd. 134 Mio. EUR). Da die Aufwendungen unterhalb der Planansätze blieben, kann eine Jahresüberschuss in Höhe von 1,35 Mio. EUR ausgewiesen werden.
• Zuschuss. Der für das Geschäftsjahr vorgesehene Zuschuss für die Landeswaldbewirtschaftung in Höhe von rd. 13,78 Mio. EUR ist lediglich in Höhe von 8,98 Mio. EUR in Anspruch genommen worden. Die Zuweisungen für Gemeinwohl- und Hoheitsaufgaben in Höhe von 53,46 Mio. EUR wurden in Höhe von 52,77 Mio. EUR in Anspruch genommen.
• Beschäftigte. Am Ende des Geschäftsjahres 2011 hatte der LFB insgesamt 1993 dauerhaft aktiv Beschäftigte.
• Holzeinschlag. 2011 wurden etwa 1 Mio. Fm Holz eingeschlagen. Das entspricht 103 % des planmäßigen Hiebsatzes. Der Anteil Sägeholz (Sth., LAS, PAL) am Gesamteinschlag betrug 32 %, der Anteil Industrieholz/Energieholz 58 %, sonstiges Holz 10 %. Die gesamten Holzverkaufserlöse umfassten 50,4 Mio. EUR.
• Waldumbau. Der LFB hat seine Waldflächen auf 1118 ha verjüngt, davon 789 ha als Waldumbau.
• Waldinfrastruktur. Zur Unterhaltung/Instandsetzung von 1500 km Waldwegen wurden 6,1 Mio. EUR eingesetzt.
• Waldpädagogik. In die waldbezogene Bildungs- und Erziehungsarbeit flossen 3,49 Mio. EUR.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2011 hat der LFB zum 1.1.2012 eine neue Struktur eingeführt. Dabei erfolgte die organisatorische Trennung der Landeswaldbewirtschaftung von den Gemeinwohl- und Hoheitsaufgaben.

LFB/Red.

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