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Das KWF prüft u. a. Arbeitsschhutzausrüstung auf Herz und Nieren.

KWF-Merkblatt zur Holzernte in Wäldern

Der Arbeitsausschuss „Waldbau und Forsttechnik“ des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) hat eine Broschüre erarbeitet, die die gängigsten möglichen Arbeitsverfahren der Holzernte beleuchtet. Ausgehend von der Planung und der Maßnahmenvorbereitung werden in dem neuen KWF-Merkblatt Nr. 22: „Holzernte in Wäldern mit Verjüngung unter Schirm“ die unterschiedlichen Verfahren und eingesetzten Arbeitsmittel beschrieben und bewertet. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Ausgangssituationen finden darin Beschäftigte, Waldbesitzer und Unternehmer gesammelte und bewertete Hinweise zum Qualitätsmanagement der Starkholzernte. Als wichtige Kriterien sind neben Bodenschutz, Ergonomie, Hangneigung, Bestandesstruktur auch Aspekte des Qualitätsmanagements zur Sicherung des Nachwuchses nachzulesen. Die Informationen der mit zahlreichen Abbildungen versehenen Broschüre sollen bei Planung und Durchführung die tägliche Arbeit unterstützen.

„Aufgrund der erhöhten Gefährdungen in naturnah bewirtschafteten Wäldern hat die Arbeitssicherheit absolute Priorität. Gut ausgebildetes Personal und angepasste Technik sind Voraussetzung, um den Herausforderungen in Wäldern mit Verjüngung gerecht zu werden“, fasst Dr. Andreas Forbrig, Leiter des KWF-Fachressorts „Arbeitsverfahren & Technikfolgenabschätzung“ zusammen. Insbesondere der Ersatz motormanueller Tätigkeiten durch Maschinen reduziere das Unfallrisiko für im Wald Arbeitende erheblich. Der Bereich des Arbeitsschutzes und der verfahrensbedingten Gefährdungen der vorgestellten Verfahren wurde daher in Kooperation mit dem KWF-Arbeitsausschuss „Mensch und Arbeit“ bearbeitet. Empfehlungen und Hinweise finden sich in der Broschüre.

Das KWF-Merkblatt Nr. 22: „Holzernte in Wäldern mit Verjüngung unter Schirm“ kostet 7 Euro (3,50 Euro für KWF-Mitglieder).

Infos und Bestellung: www.kwf.de

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