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KWF-Forstmaschinenstatistik für Deutschland 2008 bis 2015. Quelle: KWF

KWF-Forstmaschinenstatistik für 2015

Am Vorabend der 17. KWF-Tagung, stellte das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) in Roding seine Forstmaschinenstatistik vor. Bereits zum 14. Mal informiert das KWF über die Neumaschinen-Verkaufszahlen für die Maschinengruppen Harvester, Forwarder (Kurzholz) und Seil-/Kranrückeschlepper (Langholz) in Deutschland. Für Österreich wurden die Zahlen zum 7. Mal erhoben.Für das Jahr 2015 zeigt sie durchwachsene Zahlen. In Deutschland wurden insgesamt fast genauso viele neue Großmaschinen für den professionellen forstlichen Einsatz verkauft als im Vorjahr. Die Zahlen für Forstschlepper und Kombimaschinen sind allerdings im Vergleich zum Vorjahr gesunken, während die Verkäufe für Forwarder und Harvester leicht gestiegen sind. In den Verkaufszahlen für Österreich ist ein Rückgang um 11 % zu verzeichnen.

Deutschland
 
Laut KWF-Maschinenstatistik wurden im Jahr 2015 in Deutschland insgesamt 314 neue Rückemaschinen und 114 Harvester für den professionellen Forsteinsatz verkauft. Die Rückgänge bei den Verkäufen von Forstschleppern und Kombimaschinen wurden durch die Zuwächse bei Forwardern und Harvestern aufgefangen. Es wurden insgesamt nur gut 1 % weniger Maschinen verkauft, als im Vorjahr. Der Verkauf von Forwardern (Tragschlepper) stieg um knapp 6 % auf 162 Maschinen.
Ähnliche Zuwächse gab es bei den Harvestern (Vollernter): der Verkauf stieg im Jahr 2015 um gut 6 % auf 114 Maschinen.
Bei den Kombischleppern (Lang- und Kurzholz) war 2015 im Vergleich zu 2014 ein Rückgang um 28 % auf 33 Maschinen zu verzeichnen. Der Absatz von Langholz-Schleppern liegt mit 119 verkauften Einheiten um 7 % unter dem Vorjahresniveau.
„Die Gesamtzahl der verkauften Maschinen könnte höher sein. Der deutsche Markt wäre in der Lage, gut 400 neue Einheiten pro Jahr aufnehmen. Eine konstante Verkaufsrate rund 450 Maschinen wäre ein Zeichen, dass die Unternehmerschaft realistische Laufzeiten kalkuliert. Der Investitionszeitpunkt wird aber scheinbar immer noch, wie im Jahr 2014 schon beschrieben, hinausgezögert“, schätzt Thomas Wehner, Leiter des KWF-Fachressorts „Information & Marketing“ die Lage ein. Die Gründe dafür seien vielfältig.
Österreich
 
In Österreich sind 2015 insgesamt 25 neue Rückemaschinen (20 Forwarder, 4 Langholzschlepper und eine Kombi-Maschine) verkauft worden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 8 %. Nach dem großen Anstieg der Verkaufszahlen für Harvester im Jahr 2014, sind die Zahlen im Jahr 2015 wieder leicht rückläufig. 21 Harvester für den professionellen Forsteinsatz wurden 2015 in Österreich verkauft (29 im Jahr 2014).
Der Absatz von Langholzschleppern ist mit nur noch vier Maschinen weiter gesunken. Diese Maschinengattung spielt weiterhin eine untergeordnete Rolle in Österreich.
 
Schweiz
Aus der Schweiz lagen dem KWF wie im vergangenen Jahr nur wenige Rückmeldungen vor. Während die Meldungen für 2014 noch eine Schätzung zuließen, gibt das KWF dieses Jahr keine Statistik für das Land zusammen. Schweizer Branchenvertreter berichten laut Wehner von konstanten Zahlen.
KWF
KWF-Forstmaschinenstatistik für Deutschland 2008 bis 2015. Quelle: KWF KWF-Forstmaschinenstatistik für Österreich von 2009 bis 2015. Quelle: KWF

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