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Maschinenmarkt deutlich erholt

Das KWF hat am 1. Juni die Verkaufszahlen neuer Forstmaschinen für das Jahr 2010 bekannt gegeben. Der KWF-Maschinenstatistik zufolge wurden in Deutschland 305 Forstschlepper für den professionellen Forsteinsatz, 2 Harwarder und 106 Vollernter verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine deutliche Steigerung um 62 %. Der Zuwachs ist fast ausschließlich den Kurzholzmaschinen zuzuord­nen, weil diese Maschinen­kategorie von den Einbrüchen der letzten beiden Jahre am schlimmsten erwischt worden war. Der Absatz von Langholz-Schleppern liegt nur leicht über dem Vorjahres­niveau. Im Einzelnen sehen die Zahlen wie folgt aus:
– Forwarder: 147 (2009: 78)
– Vollernter: 106 (2009: 33)
– Kombischlepper (Lang- und Kurzholz): 36, davon 8 geschätzt
(2009: 23, davon 5 geschätzt) 
– Seil-Kranrückeschlepper (Langholz): 122, davon 15 geschätzt
(2009: 119, davon 15 geschätzt)
– Harwarder: 2
Die Zahlen der KWF-Maschinenstatis­tik basieren auf den Meldungen aller bekannten Hersteller und Importeure. Lediglich ein Hersteller beteiligt sich nicht. Deswegen hat das KWF dessen Verkaufszahlen geschätzt.
In der Schweiz wurden 2010 39 neue Forstschlepper für den professionellen Forst­einsatz (10 Forwarder, 6 Kombischlepper, 23 Seil-Kranrückeschlepper) und 8 neue Vollernter verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr ist das bei den Schleppern eine moderate Steigerung der Gesamtstückzahl um 18 %. Bei den Vollerntern hat sich die Stückzahl im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppelt.

In Österreich wurden 2010 25 neue Forstschlepper für den professionellen Forsteinsatz (16 Forwarder, 1 Kombischlepper, 8 Seil-Kranrückeschlepper) und 23 neue Vollernter verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr ist das insgesamt eine moderate Steigerung der Gesamtstückzahl um 20 %. Bemerkenswerter Weise bestätigen sich dabei zwei Beobachtungen aus dem Vorjahr: Erstens liegt der Anteil der Voll­ernter am Gesamtabsatz deutlich höher als in Deutschland. Und zweitens spielen Maschinen mit Einsatzschwerpunkt Langholz (Seil-/Kranrückeschlepper und Kombischlepper) in Deutschland eine ungleich größere Rolle als in Österreich.

KWF/Red.

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