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KWF erstellt digitale Karte forstlicher Rettungspunkte

KWF erstellt digitale Karte forstlicher Rettungspunkte

Im Oktober hatten Vertreter aller Waldbesitzarten das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) damit beauftragt, einen bundeseinheitlichen Datensatz für Rettungspunkte in der Forstwirtschaft zu erstellen. GIS-Experten aller Waldbesitzarten kamen zusammen, um den Grundstein zum Erstellen einer einheitlichen, digitalen Deutschland-Karte mit forstlichen Rettungspunkten zu legen. Dabei wurde das gemeinsame Vorgehen abgestimmt und festgelegt. Somit nimmt die deutsche Forstwirtschaft das Ausweisen, Zusammenführen und Bereitstellen der Rettungspunkte jetzt erstmalig zentral und selbst in die Hand. Momentan unterscheiden sich noch die Konzepte von Bundesland zu Bundesland und teilweise sogar innerhalb der Länder. Dabei werden die Punkte beispielsweise unterschiedlich bezeichnet oder auf verschiedene Arten veröffentlicht. Oft werden Rettungspunkte jetzt schon – über die interne Verwendung hinaus – in Webportalen o.ä. veröffentlicht. Die Nutzer dieser Informationen und IT-Dienstleiter müssen bisher bei jedem einzelnen Waldbesitzer Daten einsammeln und diese ggf. vereinheitlichen.Im ersten Schritt liefern die teilnehmenden Waldbesitzer (Privat-, Kommunal- und Landeswald) die Koordinaten ihrer Rettungspunkte an das KWF. Daraus wird ein erster einheitlicher nationaler Datensatz erstellt. Dieser wird im Rahmen der Begleitveranstaltung zur Internationalen Grünen Woche vorgestellt und veröffentlicht: Am 23. Januar 2014 laden das KWF und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Rahmen des Zukunftsforums „Ländliche Räume“ zur Veranstaltung „Unfall-Rettung im Ländlichen Raum – neue Chance durch die neuen Medien?“ ein. Am Rande der Internationalen Grünen Woche in Berlin diskutieren dabei Experten, wie neue technische Möglichkeiten das Retten in Naturräumen verbessern können.Das KWF veröffentlicht diesen standardisierten Datensatz aller Rettungspunkte auf einer extra dafür erstellten Webseite. Unter „www.rettungspunkte-forst.de“ werden ab dem 23. Januar 2014 erste Datensätze zu Rettungspunkten verfügbar sein. Diese Daten können dann heruntergeladen und in digitalen Anwendungen sowie Navigationsgeräten genutzt werden.Rettungspunkte sind definierte Orte im Wald, die mithilfe von Koordinaten (virtuell) oder Schildern (fest montiert) festgelegte Treffpunkte beschreiben. Diese Treffpunkte können bei der Kommunikation mit dem Rettungsdienst genutzt werden um die Örtlichkeit im Wald besser zu beschreiben. Rettungspunkte mindern kein Unfallrisiko, sondern dienen vor allem ortsunkundigen Personen der besseren Orientierung und Beschreibung Ihres Standpunktes im Wald.

KWF

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