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Bernhard Hauck neuer Geschäftsführer des KWF

Bearbeitet von Jörg Fischer

Bernhard Hauck ist neuer Geschäftsführer des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF). Das beschloss der KWF-Vorstand bereits am 30. Juni. Hauck hatte seit September 2020 die Position des Handlungsbevollmächtigten des Vorstands inne.

„Mit seiner langjährigen Expertise ist er genau der Richtige, um das KWF in den nächsten Jahren zu führen“, sagte der Vorstandvorsitzende Dr. Heinz-Werner Streletzki, der am 12. Juli auch die KWF-Belegschaft über die Entscheidung informierte.

Seit dem Weggang von Prof. Dr. Ute Seeling im August 2020 hat das KWF mit drei Ausschreibungen eine neue Geschäftsführung gesucht. Zum Jahreswechsel 2021/2022 stand bereits ein externer Kandidat fest. Er konnte seine Stelle jedoch wegen der „bürokratischen Abläufe eines mit öffentlichen Geldern geförderten gemeinnützigen Vereins“ nicht antreten. Als er seine Zusage im April zurückzog, bat der Vorstand Bernhard Hauck als Geschäftsführer tätig zu werden.

Bernhard Hauck gut in der Branche vernetzt

Hauck zeigt sich zufrieden über die Entscheidung: „Anfangs war ich überzeugt, dass eine Berufung von außen dem KWF in der Führung guttun würde. Allerdings hat sich im Laufe der letzten zwei Jahre herauskristallisiert, dass die ursprünglich temporäre Konstellation sowohl für mich als auch den Rest des KWF funktioniert.“

Mit Bernhard Hauck gewinnt das KWF eine in der Branche gut bekannte und weit vernetzte Persönlichkeit. Der studierte Forstassessor ist seit 26 Jahren beim KWF tätig. Vor seiner Tätigkeit als Handlungsbevollmächtigter war er über ein Jahrzehnt stellvertretender Geschäftsführer im KWF und über verschiedene Positionen Fachressortleiter der Zentralen Dienste.

Er wird nun die strategische Weiterentwicklung des KWF (KWF 2030) wieder aufnehmen. Zusammen mit der von der Forstchefkonferenz beauftragten Digitalisierungsoffensive (ForstDigital) und der KWF-Tagung 2024 sind die ersten Themenschwerpunkte im KWF gesetzt.

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