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Kurzarbeit, Bayern, ifo Institut

Kurzarbeit Bayern: Forst und Holz nur mäßig betroffen

Das ifo Institut hat eine Sonderauswertung zur Kurzarbeit in Bayern gemacht. Viele Wirtschaftszweige sind in Bayern stärker betroffen als im Bundesdurchschnitt. Forstpraxis hat sich die die für die Forst- und Holzwirtschaft besonders relevanten Sparten angeschaut.

In Bayern fahren Autohersteller und Zulieferer die meiste Kurzarbeit. 92 % der Betriebe dieser Branche nutzen sie, wie eine Sonderauswertung des ifo Instituts für den August ergeben hat. Das liegt deutlich über dem bundesweiten Schnitt der Branche von 65 %. Aber auch der bayerische Maschinenbau liegt bei 72 % (Bund: 61 %), ebenso wie die Hersteller von Metallerzeugnissen (Bund: 67 %). Der Durchschnitt der Industrie in Bayern liegt bei 61 % der Betriebe, bundesweit sind es 53 %. Gesamtwirtschaftlich sind es 44 % in Bayern und 37 % bundesweit.

Möbelindustrie am stärksten von Kurzarbeit betroffen

Was die forst- und holznahen Branchen angeht, so ist die bayerische Möbelindustrie mit 69 % am stärksten von Kurzarbeit betroffen. Es folgen die Hersteller von Papier und Pappe, unter denen 55 % von Kurzarbeit betroffen sind. Deutlich besser sieht es bei den Herstellern von Holzwaren aus, zu denen auch Sägewerke und Holzwerkstoffhersteller gehören: Hier sind nur 26 % der Betriebe von Kurzarbeit betroffen.

Auch bayerische Dienstleister sind noch besonders betroffen von der Kurzarbeit. Über alle Branchen hinweg haben in Bayern 42 % der Betriebe Kurzarbeit, bundesweit sind es 33 %. Die Vermittler und Überlasser von Arbeitskräften sind zu 86 % betroffen (Bund: 74 %), Reisebüros und –veranstalter zu 84 % (Bund: 88 %), Hotels zu 75 % (Bund: 71 %) und Gaststätten zu 69 % (Bund: 52 %).

ifo/Red.

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