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Künftige Marktentwicklung diffus

Mengenmäßig war es für die mitteleuropäischen Sägewerke ein guter Oktober. Speziell der Holzhandel und die Weiterverarbeiter legten sich nochmals Ware auf Lager – das förderte zuletzt den Absatz. Bis dato hat sich daran im November noch nichts geändert.

Die künftige Marktentwicklung ist allerdings noch recht diffus – 2018 kann der Absatz einfach nicht getrennt vom Rundholz-Angebot betrachtet werden. „Zu viel vom Falschen“, gilt derzeit für weite Teile Mitteleuropas, so die Einschätzung von Gerd Ebner für holzkurier.com. Es gibt Sägewerke, denen mittlerweile zu 80 % und mehr Schadholz offeriert wird. Diese sind nun händeringend auf der Suche nach Frischholz.

Entsprechend differenziert ist auch die Rundholzpreis-Situation. Eine noch deutlichere Marktteilung zwischen Frisch- und Schadholz zeichnet sich ab. Ausschlaggebend ist wohl, wie viel Frischholz aus Präventiv-Ernten im Winter in die Sägewerke gelangt.

Ende November laden die schwedischen Holzproduzenten traditionell die wichtigsten europäischen Importeure nach Kalmar/SE. Am Vorabend dieses Treffens scheint alles auf eine stabile Preissituation hinzudeuten. Anders als in Mitteleuropa passt das Rundholzangebot zur Nachfrage. Die Zeichen stehen daher auf Kontinuität.

holzkurier.com

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