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Kritik am EU-Richtlinienentwurf zur Emissionsminderung für Feuerungsanlagen

Der Verband Deutscher Biomasseheizwerke (VDBH) als bundesweite Vertretung der Betreiber von Biomasseheizwerken und Biomasse-KWK-Anlagen sowie das Centrale Agrar-, Rohstoff-, Marketing- und Energie-Netzwerk (C.A.R.M.E.N.) warnen eindringlich vor einer geplanten neuen Richtlinie der Europäischen Kommission zur Begrenzung der Emissionen bestimmter Luftschadstoffe aus Feuerungsanlagen mittlerer Größe.
Der Entwurf der Richtlinie stelle, was die Vorgaben für feste Biomasse wie z. B. Holzhackschnitzel oder Pellets betrifft, eine unverhältnismäßige Verschärfung dar. Sollten die geforderten Grenzwerte ohne Änderung das EU-Parlament passieren, würde dies zum vorzeitigen wirtschaftlichen Aus von vielen Bestandsanlagen auch jüngeren Baujahres (viele davon kommunale Projekte mit hocheffizienter Fernwärmeversorgung) führen und den Neubau von Biomasseheiz(kraft)werken erheblich erschweren, wenn nicht sogar gänzlich verhindern.
Weil dies mit einer verantwortungsvollen Politik, den europäischen Klimaschutzzielen und auch dem Wunsch der Deutschen Bundesregierung nach verstärkter energetischer Nutzung biogener Reststoffe nicht vereinbar sei, fordern der VDBH und C.A.R.M.E.N. massive Änderungen im Richtlinienentwurf, die in einem aktuellen Positionspapier dargelegt sind.
Das Positionspapier kann bei C.A.R.M.E.N. angefragt werden und ist auf der Internetseite www.carmen-ev.de zu finden.
C.A.R.M.E.N.

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