Holzernte

Kotschenreuther Generation 2

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Vor kurzem hat Kotschenreuther seinen Forstspezialschlepper K175R der zweiten Generation herausgebracht. Im Wesentlichen wurden dabei die Kabine und die Steuerungstechnik stark überarbeitet. Aber auch außen hat sich der Schlepper kaum merklich verändert. Der erste Eindruck bei unserem Besuch: Der neue Kotschenreuther ist angenehm leise.

Ganz frisch im Einsatz, quasi noch warm, war der Kotschenreuther K175R der Generation zwei, den wir bei der Firma Kiechle aus Sinzing in der Oberpfalz anschauen durften. Zum Glück hat Firmeninhaber Jakob Kiechle vorher schon Kotschenreuther gefahren, war also mit der Technik vertraut.

Neue Kabine

Die neue Kabine bietet dem Fahrer mehr Platz im Innenraum bei gleich gebliebenen Außenmaßen. Die Isolierung gegen Kälte, Wärme und vor allem Lärm hat Kotschenreuther deutlich verbessert. Wie eingangs erwähnt, ist der neue Kotschenreuther auch außen hörbar leiser als seine Vorgänger. Das liegt an einer zusätzlichen Hydraulikpumpe, die schon bei geringen Motordrehzahlen die volle Hydraulikleistung bringt.

In der Kabine kommt die Hauptlüftung jetzt aus bodennahen Düsen und nicht mehr von oben. Um die Sicht zu verbessern hat die Generation 2 eine nach oben erweiterte Panorama-Heckscheibe. Auch nach vorne hat sich die Sicht verbessert. Das liegt aber nicht an der Kabine, sondern an der Winde, die jetzt tiefer sitzt.

Neue Steuerung

Der weitere entscheidende Unterschied der Generation 2 ist die Steuerung. Natürlich gibt es nach wie vor rings um die Kabine herum Pedale für Gas und Bremse. Der Fahrer kann diese Funktionen jetzt aber auch auf die Joysticks und Armlehnen legen. Es sind Voreinstellungen für bis zu sechs Fahrer für verschiedene Arbeiten möglich.

Die ganze Story lest Ihr in der neuen Forst & Technik 8/2021 oder in unserem Digitalmagazin.

Marc Kubatta-Große

Marc Kubatta-Große