ABO
V. l.: Ulrich Fischer und Gerhard Kienzler von der Windkraft Schonach GmbH, Gutachs Revierförster Frank Werstein, Yoon Pyunghwa, stellvertretende Direktorin beim Korean Forest Service

Korean Forest Service besuchte den Schwarzwald

Welche gesellschaftlichen Konflikte treten in Deutschland zu Tage, wenn auf forstlichen Flächen Energie erzeugt wird, und zwar außerhalb der klassischen Brennholzgewinnung? Welche Maßnahmen werden zur Lösung dieser Konflikte ergriffen und wie erfolgreich sind wir mit ihnen? Mit diesen und ähnlichen Fragen kam die Delegation aus Korea, geleitet von Yoon Pyunghwa, einer stellvertretenden Direktorin des Korean Forest Service, nach Deutschland.

Bevor die Gruppe für zwei Tage nach Freiburg kam, besuchte sie im Rahmen ihrer einwöchigen Bildungsreise Regierungs- und Forschungseinrichtungen in Bonn und Berlin. In Süddeutschland angekommen, vernetzte die Freiburger Beratungsfirma UNIQUE forestry and land use die Koreanischen Forstleute mit Forschern der Forstlichen Versuchsanstalt und Praktikern aus der Region.

Korean Forest Service im Schwarzwald

Den Abschluss der Reise am 22. Juni bildete eine Schwarzwald-Exkursion zum Windpark Prechtaler Schanze, wo die Projektentwickler von der Windkraft Schonach GmbH ihre Erfahrungen aus Windparkprojekten in Deutschland und Frankreich anschaulich darlegten. Das zur RES-Gruppe gehörende Büro mit Sitz in Schonach im Schwarzwald ist spezialisiert auf Windprojekte im Wald und verfügt daher über reichlich Erfahrung mit natur- und artenschutzrechtlich komplizierten Vorhaben. Bei ihren Projekten legt das Entwicklerteam einen besonderen Fokus auf regionale Wertschöpfung, z. B. durch die Beteiligung von Stadtwerken und Bürgerenergiegenossenschaften am Betrieb der Windparks. So auch im Fall des Windparks Prechtaler Schanze, was ebenfalls auf besonderes Interesse bei den Besuchern stieß.

UNIQUE forestry and land use GmbH

Auch interessant

von