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Kooperation gegen die Entwaldung

Kooperation gegen die Entwaldung

Das Bundeslandwirtschaftsministerium und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit setzen ihre Kooperation im Kampf gegen die Entwaldung fort. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde im Juli 2013 verlängert. Das Bundeslandwirtschaftsministerium stellt dabei jährlich 3 Mio. EUR zur Verfügung, um Demonstrations- und Pilotprojekte internationaler Organisationen zu unterstützen.

Ziel ist es, in grenzüberschreitender Zusammenarbeit innovative Ansätze zur Förderung und Umsetzung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung zu schaffen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die vom Wald abhängige örtliche Bevölkerung. Denn erst durch eine nachhaltige Nutzung des Waldes und die Teilhabe der Bevölkerung daran kann gewährleistet werden, dass der Wald nicht in profitablere Acker- oder Weidefläche umgewandelt wird.
 
So wurden zum Beispiel in Liberia, auf den Philippinen und in Nicaragua umfassende Bestandsaufnahmen unter Beteiligung der Bevölkerung gefördert, um die Prioritäten bei der Umsetzung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung festzulegen. Ghana, Gabun und Kenia werden dabei unterstützt, genetische Informationen zu wichtigen gehandelten Tropenhölzern zu erheben und zu speichern, um die Kontrollen im Kampf gegen den illegalen Holzeinschlag zu verbessern. Das so genannte Verfahren des genetischen Fingerabdrucks beim Holz wird ebenfalls durch das BMELV gefördert.
 
Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen seit 2010 Projekte, die das Ziel haben, die Nutzung der Wälder weltweit auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung umzustellen. Die aktuell in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit geförderten Projekte werden in einer Onlinebroschüre vorgestellt.
BMELV

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