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Der Combi Yarder von Konrad Forsttechnik

Unbestritten ist Österreichs führende Rolle beim Bau von forstlichen Seilgeräten. Doch die komplexen und oft teuren Maschinen passen nicht überall. Eine Alternative dazu will Konrad Forsttechnik anbieten. Wir haben den neuen Combi Yarder des Unternehmens dort bei einem Einsatz besucht.

Der Novembersturm 2018 hat in Slowenien große Schäden angerichtet und im Wald hunderttausende Festmeter geworfen. Als wir im April das  Tal der Meža besuchen, gibt es kaum einen Fleck ohne umgerissene Bäume. Das Vorarlberger Forstunternehmen Lau arbeitet dort mit dem Combi Yarder 4000 von Konrad Forsttechnik Sturmholz auf. Das ist ein Radbagger von Doosan, den Konrad Forsttechnikim Heck  mit einem Mounty-Mast ausstattet.

Damit will das Kärntner Unternehmen eine einfachere Alternative zu den Mounty-Maschinen anbieten. Ein Seilkran auf einem Lkw ist nocht überall die beste Lösungen. Die Grundmaschine Hydraulikbagger dagegen versteht und repariert man weltweit. Das Gerät bringt viele Komponenten mit, die bei einem Lkw erst implantiert werden müssten. Die geprüfte Kabine gehört ebenso dazu wie eine große Hydraulikanlage und ein starker Kran. Auch der Drehkranz ist stabil genug für forstliche Anwendungen. Die Elektronik lässt sich mit vertretbarem Aufwand anpassen.

Zwei Baugrößen

Der Turm an diesem Combi Yarder ist identisch mit dem eines Mounty und 12 m hoch. Es gibt ihn starr oder zusammenlegbar, wobei die klappbare Version die gewünschte Zukunfts-Bauform sein wird. Wie auch die Reduktion der Tragkraft von 4 auf 3,5 t bei diesem Modell. „Ein wenig Abstand zu den Mounties sollte schon sein,“ meint Konrad-Vertriebsleiter Franz Bojer – alleine deshalb, weil die Bagger deutlich weniger Antriebsleistung bieten. Der Combi Yarder 3500 braucht einen Bagger ab 22 t Eigenmasse und einen Motor ab 120 kW. Besser wären 130 – 150 kW. Das reicht, um den Woody H 60-1 mit seinen vier Walzen betreiben zu können. Diese Anlage bringt rund 30 t auf die Waage, zum Überstellen braucht es also einen ordentlichen Lkw-Zug mit Tieflader. Denn die Maschine auf den Fotos ist transportfertig 3,40 m hoch.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Forst & Technik 6/2019.

Anton Friedrich

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