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Klosterwald mit Biodiversitätspreis ausgezeichnet

Klosterwald mit Biodiversitätspreis ausgezeichnet

Unter dem Motto „Lebensraum Baum“ lobte der Bayerische Naturschutzfonds in diesem Jahr zum vierten Mal den Bayerischen Biodiversitätspreis „NaturVielfaltBayern.“ aus. Umweltministerin Ulrike Scharf zeichnete am 15. Juli im Schloss Aufhausen (Erding) herausragende Projekte und Initiativen aus, die Möglichkeiten zum Erhalt des für die Artenvielfalt wertvollen „Lebensraums Baum“ aufzeigen.Ein zweiter Preis ging an das Projekt „Eremiten im Klosterwald“ der Allianz zum Schutz des Klosterwaldes „Maria Eich“ in Planegg. Die Allianz setzt sich aus dem Landratsamt München (untere Naturschutzbehörde), dem Kloster Maria Eich, der Erzdiözese München-Freising, den Bayerischen Staatsforsten sowie der Gemeinde Planegg zusammen. Mit dem Projekt soll auf die besondere Bedeutung des kulturhistorisch wertvollen Waldbestandes des Klosters für den Artenschutz hingewiesen werden. Die Mitglieder verfolgen die Entwicklung der alten Eichen rund um das Kloster, erhalten das wertvolle Totholz, fördern das Blütenangebot auf den Wiesenflächen und steuern so die Entwicklung des sensiblen Gebietes. Ziel der Allianz ist es, die Waldbiodiversität nachhaltig zu fördern und Lebensraumstrukturen für holzbewohnende Arten wie den Eremiten zu sichern.

Bayerischer Naturschutzfonds/Red.

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