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Klimawandel in Rheinland-Pfalz

Zum Abschluss des Petersberger Klimadialogs am 17. Juli in Berlin hat die rheinland-pfälzische Landwirtschafts- und Umweltministerin Ulrike Höfken die Bundesregierung aufgefordert, bei Klimaschutz und Energiewende endlich Tempo zum Schutz der Umwelt und Landwirtschaft zu machen. Die Ministerin wies daraufhin, dass der Klimawandel auch in Rheinland-Pfalz messbar sei, dies belegten Zahlen und Beobachtungen aus der Landwirtschaft, den Wäldern und Gewässern. „Die Bäume  leiden inzwischen weniger an der Luftverschmutzung als unter den Witterungsextremen“, betonte die Ministerin. 19 der letzten 20 Vegetationsperioden seien überdurchschnittlich warm gewesen. Aus dem Waldzustandsbericht 2011 ging hervor, dass der Anteil der geschädigten Bäume im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen ist.
„Die regionalen Belege für den Klimawandel sind alarmierend. Deshalb müssen wir den Klimaschutz auf allen politischen Ebenen mit Nachdruck vorantreiben“, betonte Höfken. Auf Landesebene geschehe dies vor allem durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien, auch durch Windkraft im Wald. Um stabile Wälder aufzubauen, betreibe Landesforsten naturnahe Waldwirtschaft. Und auch die geplante Ausweisung eines Nationalparks in Rheinland-Pfalz, der die Artenvielfalt sichere, sei ein wichtiger Beitrag  zum Klimaschutz.
MULEWF

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