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Die Anpassung der Waldbestände an den Klimawandel sei eine langfristige Aufgabe, die sich über Jahrzehnte hinziehen werde.

Klimakabinett muss den Klimaschützer Wald stärken

Die Mitgliedsverbände im Familienbetriebe Land und Forst e.V. fordern von der Bundesregierung, bei Beschlüssen zum Klimaschutz die CO₂-Speicherleistung des Waldes zu honorieren.

„Wenn das Klimakabinett Emissionen wirksam senken will, darf sie den Wald nicht außer Acht lassen. Mit seiner Funktion als CO₂-Senke trägt er maßgeblich zur Reduzierung unseres CO₂-Ausstoßes bei. Deshalb muss die Bundesregierung den Klimaschützer Nr. 1 jetzt aktiv stärken und die CO₂-Speicherleistung des Waldes zukünftig honorieren“, fordert der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst Max von Elverfeldt.

Elverfeldt weiter: „Die CDU hat in ihrem aktuellen Beschluss zum Klimaschutz die richtigen Signale gesetzt: handelbare Zertifikate für die CO₂-Bindung in Bäumen, ein Nationales Waldprogramm für Schadensbekämpfung, Walderhalt und Aufforstung sowie die Intensivierung der Holznutzung in Industrie, Bauwesen und Handwerk. Das Klimakabinett sollte diese Vorschläge nun auch aufgreifen. Wenn über eine CO₂-Abgabe für Verursacher oder eine Ausweitung des Emissionshandels nachgedacht wird, ist es nur folgerichtig, dass die Sektoren, die CO₂ speichern, für ihre Leistung honoriert werden.“

Die Anpassung der Waldbestände an den Klimawandel sei eine langfristige Aufgabe, die sich über Jahrzehnte hinziehen werde. Den Waldbesitzern müsse dabei geholfen werden, ihre Wälder auch künftig so zu bewirtschaften, dass die Wälder ihre zentralen Ökosystemleistungen weiterhin erbringen können.

Familienbetriebe Land und Forst e.V. vertritt die Interessen von Betrieben, hinter denen rund 50.000 Eigentümer, Familienmitglieder und Mitarbeiter stehen. Sie setzen sich für den Schutz des privaten Eigentums und die Stärkung der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum ein.

Red./Familienbetriebe Land und Forst

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