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Klimaabkommen: Deutschland soll Treibhausgase um 38 % vermindern

Die EU-Kommission hat jetzt ihre Vorschläge zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens vorgestellt. Demnach soll Deutschland bis 2030 im Vergleich zu 2005 insgesamt 38 % an Treibhausgasen einsparen. Der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid soll bis 2030 in der gesamten EU um mindestens 40 % im Vergleich zu 1990 sinken.

Die Kommission hat für alle EU-Staaten verbindliche Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen für die Sektoren Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft und Abfälle aufgelistet. Weiterhin ist vorgesehen, dass die Landwirtschaft künftig im Kampf gegen den Klimawandel einen großen Anteil bei der Verminderung des Ausstoßes von Treibhausgasen tragen muss.
Wird beispielsweise Wald abgeholzt, so müssen die daraus entstehenden Emissionen ausgeglichen werden – entweder durch eine Neuanpflanzung oder durch eine nachhaltige Bewirtschaftung bestehender Wälder sowie Acker- und Grünlandflächen.
Mit welchen Maßnahmen die Land- und Forstwirtschaft die EU-Zielvorgaben erfüllen soll, will Brüssel den jeweiligen Mitgliedstaaten überlassen. Sie könnten den Klimaschutzbeitrag besser bewerten und eher erkennen, welche Maßnahmen für die jeweiligen Sektoren wirksam seien.
Der Kommissionsvorschlag geht jetzt zur Beratung und Entscheidung an die beiden Gesetzgeber, den Ministerrat und das Parlament.
Familienbetriebe Land und Forst

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