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Klenk: Unternehmen soll nicht an Investoren verkauft werden

Klenk: Unternehmen soll nicht an Investoren verkauft werden

Die Klenk Holz AG, Oberrot, soll eigenständig bleiben und vorerst nicht an Investoren verkauft werden. Das Unternehmen und die Banken wollen gemeinsam die mittelfristige Finanzierung neu strukturieren. Das Unternehmen wird hierbei auch weiterhin durch das bestehende Bankenkonsortium begleitet. Weitere Gespräche mit dem Ziel, die strategischen Zukunftsperspektiven des Unternehmens auch finanziell abzusichern stehen an und werden in einer konstruktiven Atmosphäre geführt. Vor diesem Hintergrund wird der in den vergangenen Monaten durchgeführte Investorenprozess eingestellt. Eine Veräußerung der Gesellschafteranteile wird vorerst nicht weiterverfolgt.

Für das traditionsreiche Säge- und Holzbearbeitungsunternehmen aus dem Rottal eröffnet sich dadurch die Chance, die finanzwirtschaftlichen Voraussetzungen für eine solide Zukunftsentwicklung zu schaffen. Es wird davon ausgegangen, dass das neue Finanzierungskonzept voraussichtlich bis zum Ende dieses Jahres verabschiedet werden kann.

Die Klenk-Gruppe zählt zu den führenden Säge- und Holzbearbeitungsunternehmen in Europa. Der Jahreseinschnitt beträgt rund 2,1 Mio. Fm, der größte Teil des Holzes wird weiterverarbeitet. An den drei Standorten Oberrot, Baruth und Wolfegg sowie beim konzerneigenen Einschlags- und Logistikunternehmen TTW Waldpflege sind ca. 1220 Mitarbeiter beschäftigt. Mit der EnBW Klenk Holzenergie GmbH, einem Joint-Venture mit der Energie Baden-Württemberg AG, betreibt das Unternehmen die Biomasse-Heizkraftwerke an den Standorten Oberrot und Baruth. An der Wald Plus GmbH, einem forstlichen Bewirtschaftungsdienstleister, ist Klenk zu 40 % beteiligt.

Klenk Holz AG

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