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Klenk-Gruppe wächst zweistellig im Jahr 2010

Klenk-Gruppe wächst zweistellig im Jahr 2010

Die Klenk-Gruppe, Oberrot, erzielte im Jahr 2010 einen Konzernumsatz von 363 Mio. Euro. Das Unternehmen ist damit gegenüber dem Vorjahr (302 Mio. Euro) um 20 Prozent gewachsen und hat sich schneller als erwartet von den Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erholt. Das Betriebsergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gesteigert werden. Mit 13,2 Mio. Euro wird das Ergebnis aus 2009 (7,1 Mio. Euro) annähernd verdoppelt.
Der bereits 2008 von der Geschäftsleitung eingeschlagene Weg einer konsequenten Restrukturierung wurde im vergangenen Geschäftsjahr stringent fortgesetzt. Die Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft zeigen nachhaltig Wirkung. Der Gesamteinschnitt des Jahres 2010 wurde gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent auf rund 2,1 Mio. Festmeter erhöht. Dabei haben die deutlich gestiegenen Rundholzpreise zu einer Belastung der Rohertragsmarge geführt. Aufgrund des intensiven Preis- und Verdrängungswettbewerbs auf den nationalen und internationalen Schnittholzmärkten konnten die höheren Rohstoffpreise nur bedingt und zeitlich verzögert an den Markt weitergegeben werden. Der Personalaufwand konnte trotz der gestiegenen Einschnittleistung leicht reduziert werden. Insgesamt waren im Jahresdurchschnitt 1.220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Klenk Holz AG und ihren Tochterunternehmen hiwo GmbH und TTW Waldpflege GmbH beschäftigt (Vorjahr:1.272). Der betriebliche Aufwand hat sich deutlich unterproportional zum Umsatz entwickelt und hat damit ebenfalls zum positiven Betriebsergebnis beigetragen.
Die Verlagerung der Massivholzplattenfertigung von Gaildorf nach Oberrot wurde erfolgreich abgeschlossen. In der ersten Ausbaustufe verfügt Klenk damit über eine Fertigungskapazität von 50.000 m³ pro Jahr. Die Investition in die leistungsfähige Anlage wird dazu beitragen, die starke Position von Klenk im Vertriebssegment Do-ityourself (DIY) abzusichern und weiter auszubauen. Die Möglichkeit der differenzierten Qualitätssortierung eröffnet zudem die Option, zukünftig auch weitere Vermarktungskanäle außerhalb des DIY zu erschließen.
Der konjunkturelle Aufschwung des Jahres 2010 spiegelt sich in nahezu allen relevanten Warengruppen und Vertriebskanälen wider. Signifikante Zuwächse sind in den Marktsegmenten Industrie, Handel sowie im Export zu verzeichnen. Die Frage der Rohstoffverfügbarkeit und -versorgung wird auch in Zukunft die Planungs- und Entscheidungsprozesse wesentlich bestimmen. Mit der TTW Waldpflege GmbH verfügt Klenk in diesem Zusammenhang über ein strategisches Asset, das eine hohe Versorgungssicherheit dauerhaft gewährleisten hilft.
Die Aufwärtstendenz findet auch im ersten Quartal 2011 ihre Fortsetzung
Gegenüber dem Vorjahr wird ein Umsatzanstieg von etwa 30 Prozent erwartet. Vor dem Hintergrund der allgemein positiven Konjunkturerwartungen wird auch für den weiteren Jahresverlauf von einem spürbaren Umsatzplus ausgegangen. Die Herausforderung für die nächsten Monate besteht für Klenk darin, die deutlich teurer gewordene Ressource Rundholz durch gezielte, an den Deckungsbeiträgen der einzelnen Produkte orientierten Vertriebsprozesse optimal zu nutzen und das Produktions- und Weiterverarbeitungsspektrum auf die als margenstark und mit Differenzierungspotenzial zum Wettbewerb identifizierten Produkte auszurichten. Klenk sieht sich hier aufgrund der Restrukturierungserfolge gut vorbereitet und bestens aufgestellt.
Die Klenk-Gruppe zählt zu den führenden Säge- und Holzbearbeitungsunternehmen in Europa. Der Jahreseinschnitt beträgt rund 2,1 Mio. Festmeter, der größte Teil des Holzes wird weiterverarbeitet. An den vier Standorten Oberrot, Baruth und Wolfegg sowie beim konzerneigenen Einschlags- und Logistikunternehmen TTW Waldpflege sind ca. 1.220 Mitarbeiter beschäftigt. Mit der EnBW Klenk Holzenergie GmbH, einem Joint-Venture mit der Energie Baden-Württemberg AG, betreibt das Unternehmen die Biomasse-Heizkraftwerke an den Standorten Oberrot und Baruth. An der Wald Plus GmbH, einem forstlichen Bewirtschaftungsdienstleister, ist Klenk zu 40 Prozent beteiligt.
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