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Klausur der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg

Klausur der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg

In ihrer jährlichen Sommerklausur beschäftigten sich die Rektorinnen und Rektoren der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Baden-Württemberg zwei Tage lang mit aktuellen Fragen und strategischen Überlegungen zum Hochschulmanagement.
Gäste der Klausur waren u.a. Ministerpräsident Winfried Kretschmann sowie Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.
Turnusgemäß stand die Wahl des Konferenzvorstands auf der Tagesordnung. Dabei wurde der Rektor der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, Prof. Bastian Kaiser, in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt.
Mit 110.000 ist fast ein Drittel aller Studierenden im Land Baden-Württemberg an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den früheren Fachhochschulen, eingeschrieben. Mehr als 3.100 Professorinnen und Professoren lehren und forschen an den 24 Mitgliedshochschulen der Landesrektorenkonferenz der HAW und etwa 15.000 weitere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind hier beschäftigt. Diese Zahlen unterstreichen die zunehmende hochschul- und bildungspolitische Bedeutung der HAW sowie ihr enormes Wachstum der vergangenen zehn Jahre. Das gilt für die etablierten, ausdrücklich berufsqualifizierenden Bachelorstudiengänge an HAW ebenso wie für die zunehmenden Master-Angebote.
Die vergangenen beiden Jahre waren insbesondere geprägt von der Novellierung des Landeshochschulgesetzes und der Aushandlung des Hochschulfinanzierungsvertrags mit einer Laufzeit bis 2020. Beides sind typische Fragestellungen, die die HAW miteinander abstimmen und an den Vorstand der Rektorenkonferenz übertragen.
„Forstmann“ bleibt Vorsitzender der Rektorenkonferenz der HAW
Vorsitzender des Vorstands ist seit 2013 Prof. Bastian Kaiser von der Hochschule in Rottenburg. Er wurde auf der Klausur auf Burg Staufenecke in Salach ebenso eindeutig in seinem Amt bestätigt, wie die drei weiteren Vorstandsmitglieder Prof. Gerhard Schneider (Aalen), Prof. Hendrik Brumme (Reutlingen) und Prof. Winfried Lieber (Offenburg).
Angesichts der Landtagswahlen im März 2016, der Verpflichtung zur Null-Verschuldung der Länder ab 2020 und des immer deutlicher werdenden Fachkräftemangels, zeichnen sich einige Schwerpunktthemen für die nächste Amtszeit des Vorstandes bereits deutlich ab. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass der Rektor einer der kleinsten Hochschulen im Land alle anderen Hochschulen im politischen Raum vertreten und für sie verhandeln darf. Über dieses große Vertrauen der Kolleginnen und Kollegen freue ich mich sehr“, sagt Bastian Kaiser und fügt schmunzelnd hinzu: „Vielleicht kommt mir zugute, dass man einem Forstmann die nötige Weitsicht und Geduld ebenso zutraut wie die nötige Orientierung und den Durchblick in einem manchmal unwegsamen Terrain.“
Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg

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