Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service

Klausner vs. Nordrhein-Westfalen

Der seit Jahren andauernde Streit um Holzlieferungen zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und Klausner Holz geht im Sommer vor Gericht in die nächste Runde.

Im Kern des Verfahrens steht der umstrittene Vertrag der 2007 kurz nach Sturmtief Kyrill abgeschlossen wurde. Darin verpflichtete sich der Landesbetrieb NRW über sieben Jahre zur Lieferung von 500.000 Fm pro Jahr – was ungefähr das Doppelte des Nachhaltshiebssatzes ist. Das Land betrachtete den ungeliebten Vertrag als ungültig, nachdem Klausner vereinbarte Mengen nicht abnahm.

Die geforderte Schadenersatzhöhe beträgt laut www.t-online.de rund 56 Mio. € und 1,5 Mio. Fm Rundholz. Entscheidend ist die Frage, ob die Verträge als unerlaubte staatliche Beihilfe für ein Unternehmen gelten und damit gegen EU-Recht verstoßen. Der Verhandlungstermin ist für den 21. Juni 2018 angesetzt.

holzkurier.com

Auch interessant

von