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Klausner USA

Von einer dauerhaften Stilllegung von Klausner Lumber One berichten US-Politiker und US-Medien. Damit steht nach dem Rückzug aus Europa die Sägewerksgruppe mit Tiroler Wurzeln offenbar auch in den USA vor dem Produktions-Aus, so Gerd Ebner für Holzkurier.com.

Laut der US-Lokalzeitung Suwannee Democrat wurde das Sägewerk Anfang der 12. Kalenderwoche heruntergefahren. Die lokalen Behörden gehen von einer dauerhaften Stilllegung aus. Wie auch in Europa geben Klausner-Vertreter zu diesen Vorgängen keinerlei Kommentare ab.

Die Unternehmenshistorie: Für 1 US-Dollar übertrug der Landkreis im August 2013 ein 63 ha-Grundstück an Klausner Trading USA, Myrtle Beach/US, schreibt Suwannee Democrat. Der Bezirk kaufte das Land für fast 1 Mio. US-$. Klausner startete das Sägewerk Ende 2014/Anfang 2015.

Immer wieder wurden Probleme im Hochfahren bekannt. So wurde die Produktion 2017 ganz stark gedrosselt. Ein Politiker äußert sich gegenüber dem Suwannee Democrat so: „Die Klausner-Produktion wurde immer wieder für längere Zeit stillgelegt und dann wieder geöffnet. Ich bin also überhaupt nicht überrascht über die jetzige Situation.“

In all den Jahren kam man nicht auf die gewünschte Soll-Produktionsleistung. Insider sprechen von Schwierigkeiten, unter anderem mit der eingeschnittenen Holzart Southern Yellow Pine. Zuletzt wurden laut der US-Tageszeitung 250 Mitarbeiter beschäftigt, 350 hatte sich das Wirtschaftsförderungsamt des Countys eigentlich erwartet.

Mehr informationen unter https://www.holzkurier.com/

holzkurier.com

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