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Submission Bopfingen H. Höllerl

Keine Highlights in Bopfingen

Der allgemeine Angebotsrückgang macht auch vor einer der bedeutendsten Submissionen des süddeutschen Raumes nicht Halt. Auch in diesem Jahr ist die Menge der aufgelegten Hölzer in Bopfingen wieder um 102 Fm (5,5%) weniger geworden. Am 13.2.2014 kamen bei der 19. Wert- und Stammholzsubmission Bopfingen insgesamt 1768 Fm Werthölzer in 29 verschiedenen Baumarten zum Verkauf. Nur ein verschwindend geringer Teil von 14,85 Fm (0,84%) blieb liegen.Den Löwenanteil bildete das Eichenangebot mit 969 Fm. Obwohl von Käuferseite verschiedentlich zu hören war, dass die Qualität der angebotenen Stämme lange nicht mehr an die Vorjahre heranreicht, sorgte die große Nachfrage in dieser Trendbaumart doch für einen nahezu stabilen Durchschnittspreis (Details siehe Tabelle unten). Auch die Braut der Veranstaltung war – mangels geriegelter Ahornstämme auf dem Platz – eine Eiche, die für 1289 €/Fm von Fa. Mehling und Wiesmann aus Lohr ersteigert wurde.Die Qualität der Lärche war ebenfalls eher durchwachsen. Nur so lässt sich das deutliche Absacken des Durchschnittspreises von 347 €/Fm auf 253 €/Fm trotz allgemein großem Käuferinteresse erklären. Das Spitzengebot in dieser Baumart liegt mit 721 €/Fm auch durchaus auf dem aktuell üblichen hohen Niveau. Bei der Esche hatte sich mit 109 Fm die Menge zum Vorjahr (235 Fm) fast halbiert, insofern stieg hier der Durchschnittspreis (196 €/FM) wieder auf den Wert von 2012. Bei sehr geringer Angebotsmenge hält die Kirsche ihren Preis; das Gleiche gilt für die Buche.

Heinrich Höllerl
Submission Bopfingen H. Höllerl Die Ergebnisse der 19. Wert- und Stammholzsubmission Bopfingen im Detail H. Höllerl

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