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Kartierung bestätigt gute Arbeit der Landesforsten im Solling

Kartierung bestätigt gute Arbeit der Landesforsten im Solling

Die am 9. Januar vorgestellte Greenpeace Kartierung bestätigt die gute Arbeit der Niedersächsischen Landesforsten (NLF) im Solling. Wie Greenpeace richtig feststellt, sind die bewirtschafteten Wälder des Sollings ökologisch wertvolle Bereiche, die durch das naturnahe und nachhaltige Waldbauprogramm LÖWE (Langfristige Ökologische Waldentwicklung) der NLF dauerhaft erhalten und weiterentwickelt werden. Seit dem Jahre 1991 bewirtschaften die Landesforsten ihre Wälder konsequent ökologisch und mit einem integrativen Naturschutzansatz auf ganzer Fläche. „Nicht ohne Grund ist daher der Solling kürzlich zum Waldgebiet 2013 in Deutschland gewählt worden“, so Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, „im Gegensatz zur Greenpeace Kartierung berücksichtigt diese bundesweite Auszeichnung allerdings nicht nur rein ökologische Aspekte, sondern darüber hinaus auch die Bedeutung des Sollings als großes Erholungs- und Wandergebiet für die Bevölkerung und als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffs Holz.“ Die Landesforsten werden deshalb im Laufe des Jahres diesen einzigartigen Naturlebensraum mit seinen vielfältigen Waldfunktionen der Öffentlichkeit vorstellen.
Ein sichtbarer Erfolg der naturnahen Waldbewirtschaftung nach LÖWE ist die Rückkehr seltener und vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten. So leben heute wieder Luchs, Wildkatze, Schwarzstorch und Sperlingskauz im Solling. Zudem haben sich die Buchenwaldfläche und der Anteil alter Laubwälder im Solling in den letzten Jahren deutlich vermehrt. Die Totholzmenge hat sich in diesem Zeitraum sogar mehr als verdoppelt.
 
In einer forsa Umfrage bescheinigen 85 % der befragten Bürgerinnen und Bürger, dass der Wald bei den niedersächsischen Försterinnen und Förstern in guten Händen ist und sie Holz aus den heimischen Wäldern bevorzugen.
 
NLF

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