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Karl-Jochen Rave

Karl-Jochen Rave verstorben

Am 17. August ist Karl-Jochen Rave im Alter von 87 Jahren gestorben.

Nach der Wiedervereinigung vom Land Schleswig-Holstein abgeordnet bemühte er sich gerne um Kontakte zur Landesforst in Mecklenburg-Vorpommern (M-V), um dann nach seiner Pensionierung als Forstamtsleiter in Glücksburg (S-H) sofort auf den ehemaligen Familienbesitz bei Wittenburg zu ziehen. Dort hatte er schon erste Flächen erwerben können und so im Laufe der Jahre seinen Wald noch formen dürfen. Die täglichen Revierfahrten hat er bis zuletzt genossen.

Das Wirken von Karl-Jochen Rave im Waldbesitzerverband Mecklenburg-Vorpommern

Karl-Jochen Rave trat dann im Mai 2000 in den Waldbesitzerverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. ein und übernahm sofort für 11 Jahre mit sehr viel persönlichem Einsatz als Vorsitzender die Leitung. Er war ein respektierter und anerkannter Fachmann und Kämpfer für die Interessen des Waldes – auch dies gerade in Gesprächen mit Fach- und Forstbehörden. Seine Erfolge wirken sich noch heute aus.

Die Mitarbeit im AGDW-Präsidium, im Forstverein M-V und im Bund deutscher Forstleute, die Gründung der PEFC-Arbeitsgruppe M-V sowie die Unterstützung in unterschiedlichen Stiftungen zeugen von seinem sozialen und fachlichen Wirken. Sehr am Herzen lagen Ihm auch immer seine stets an seiner Seite geführten Deutsch-Langhaar-Jagdhunde; zuletzt war es die Hündin „Buche“ – ihr Name war bewusst gewählt.

Karl-Jochen Rave – von seinen unzähligen Freunden Jokki genannt – hat sich um den Wald verdient gemacht und ein Vorbild für ehrenamtliches Engagement in unserer Gesellschaft gesetzt! Der Waldbesitzerverband für Mecklenburg-Vorpommern wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und trauert mit der Familie, Freunden und Weggefährten.

Dr. Ulrich Ivo von Trotha, Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes für Mecklenburg-Vorpommern e. V.

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